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Lokales Schwerer Start: Kein Unterricht, weil Lehrmaterial fehlt
Leipzig Lokales Schwerer Start: Kein Unterricht, weil Lehrmaterial fehlt
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An der Außenstelle der Paul-Robeson-Schule in der Anhalter Straße gibt es in manchen Fächern immer noch keinen Unterricht. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Der Grund: "Es fehlen die Unterrichtsmaterialien", berichtet Elternratsvorsitzender Hardtmut Bohnau. Eine interne Beratung Ende voriger Woche habe ergeben, dass die Fächer Informatik und Wirtschaft/Technik/Haushalt (WTH) erst nach den Herbstferien planmäßig stattfinden könnten. In anderen Fächern sei der Unterricht nur eingeschränkt möglich, die Lehrer müssten Materialien aus dem Hauptgebäude mitbringen. Auch seien Tische teilweise erst in der ersten Unterrichtswoche aufgestellt worden - und nur unter Mitwirkung engagierter Lehrkräfte. Die Beeinträchtigungen des Lehrbetriebs bestätigt auch die Sächsische Bildungsagentur.

Die achten und neunten Klassen der Oberschule sind wegen Platzmangel und dem kurzfristigen Ausscheiden anderer Lösungen für ein Jahr in der Außenstelle in der Anhalter Straße untergebracht. Die Zwischenlösung war zwischen Schule, Elternvertretern und zuständigen Behörden seit Ende Juni abgestimmt. Doch noch immer sind nicht alle Räume vollständig nutzbar.

Nicolas Tsapos, Leiter des Amtes für Jugend, Familie und Bildung räumt auf LVZ-Nachfrage ein, dass in der Außenstelle noch nicht alle Fachräume voll eingerichtet seien. Wenn die Computer für die Informatik noch fehlten, sei dies natürlich ärgerlich. Ende Oktober sollen die Computer nun kommen. Grund für Verzögerungen bei der Ausstattung der Außenstelle - auch bei anderen Fachräumen - sei die langwierige Auftragsvergabe. Dass Unterrichtsmaterialien vom Hauptgebäude mitgebracht werden, sei hingegen mit der Schule abgestimmt worden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 02.09.2015
Lucas Grothe

Klaus Heininger, der frühere Finanzgeschäftsführer bei den Kommunalen Wasserwerken Leipzig (KWL), muss im September erneut hinter Gitter. Der 55-Jährige wurde kürzlich zum Antritt seiner Reststrafe geladen, teilte Sachsens Generalstaatsanwaltschaft auf LVZ-Anfrage mit.

Lange Haftstrafe gegen den Inhaber der Shisha-Bar in der Leipziger Windmühlenstraße: Wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in sechs Fällen verurteilte die 6. Strafkammer des Landgerichts Hussein S. (38) zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von sechs Jahren und neun Monaten. Die Staatsanwaltschaft hatte neun Jahre und sechs Monate gefordert.

Die Terrasse am Inselteich am Clara-Zetkin-Park wird seit Dienstag saniert. Die Bauarbeiten haben schon einige komplizierte Vorarbeit gefordert. Hier sehen Sie Bilder von der Baustelle.

01.09.2015
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