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Lokales Schwitzen kurz vor Herbstbeginn: Hitzewarnung für Region Leipzig
Leipzig Lokales Schwitzen kurz vor Herbstbeginn: Hitzewarnung für Region Leipzig
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17:21 12.09.2016
Schon im August 2016 sank der Pegel der Elbe in Dresden auf niedrige 1,41 Meter. Aktuell liegt er mit 72 Zentimetern noch einmal niedriger. (Archivbild) Quelle: dpa
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Leipzig

Kurz vor dem kalendarischen Herbstbeginn ist in Sachsen noch einmal Schwitzen angesagt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab sogar eine Hitzewarnung für die Region Leipzig heraus. Bei einer gefühlten Temperatur über 35 Grad sei mit einer starken Wärmenbelastung zu rechnen, sagte Meteorologe Manuel Voigt am Montag in Leipzig. Die Hitzewarnung galt auch noch für Dienstag. Abkühlung ist erst Ende der Woche in Sicht. Etliche Freibäder in Sachsen haben auf den späten Sommer reagiert und die Saison verlängert. Bedenklich sind Hitze und Trockenheit allerdings für die Flüsse.

Die Hitzewarnung des DWD galt für die Stadt Leipzig und die benachbarten Landkreise Leipzig und Nordsachsen. Vor allem gesundheitlich angeschlagene und ältere Menschen sollten wegen der Hitze körperliche Belastungen verringern und viel trinken. Der Wetterdienst gibt eine Hitzewarnung heraus, wenn die gefühlte Temperatur zwei Tage in Folge über etwa 32 Grad liegt und auch die Innentemperaturen so hoch sind, dass Lüften kaum Entspannung bringt.

Die höchste reale Temperatur wurde am Montag in Klitzschen bei Torgau gemessen, wo das Thermometer am Nachmittag 33,6 Grad anzeigte. Vom Allzeithoch für die Jahreszeit war dieser Wert noch ein wenig entfernt: Am 13. September 1947 wurden in Klitzschen 34,1 Grad gemessen.

Es sei eher ungewöhnlich, dass Mitte September Hitzewarnungen herausgegeben werden, sagte Voigt. Dass es tagelang ununterbrochen heiß bleibe und die Sonneneinstrahlung bei nahezu 100 Prozent liege, sei für diesen Zeitraum untypisch. „Das hatten wir den ganzen Sommer nicht“, sagte Voigt.

Die Elbe führt wegen anhaltender Trockenheit weiterhin Niedrigwasser. Der Pegelstand in Dresden lag am Montag gerade einmal bei 72 Zentimetern. „Tendenz fallend“, sagte ein Sprecher des Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LFULG). Normal sind zwei Meter. Abgesehen vom Spreegebiet und dem Osterzgebirge führten derzeit nahezu alle Flüsse und Bäche im Freistaat wegen fehlender Niederschläge wenig Wasser.

Abkühlung ist laut DWD am Freitag zu erwarten. Dann sollen sich die Temperaturen auf Werte deutlich unter 20 Grad halbieren. Nach derzeitigem Stand ist zudem kräftiger Regen zu erwarten. Am 22. September beginnt dann der kalendarische Herbst, der sich nach der Sonne richtet. Für Meteorologen dauert der Herbst vom 1. September bis zum 30. November.

LVZ

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