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Lokales Seit 100 Jahren für Hilfsbedürftige am Zug: Bahnhofsmission in Leipzig feiert Jubiläum
Leipzig Lokales Seit 100 Jahren für Hilfsbedürftige am Zug: Bahnhofsmission in Leipzig feiert Jubiläum
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22:48 16.04.2013
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Sie bieten Orientierung auf dem großen Kopfbahnhof und helfen beispielsweise beim Umsteigen. „Meistens sind es behinderte Menschen, ältere Menschen, auch viele Kinder, die unsere Hilfe in Anspruch nehmen“, sagt Carlo Arena, stellvertretender Leiter der Bahnhofsmission Leipzig.

Die Bahnhofsmission bietet in ihren Aufenthaltsräumen die Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen. Außerdem gibt es dort Obst und eine Tasse Tee. Oft sind die Mitarbeiter der Einrichtung die ersten Ansprechpartner, die Menschen an andere Hilfsorganisationen vermitteln. „Die Bahnhofsmission hat sich immer angepasst an die Nöte der Gesellschaft", erklärt Arena. "Es kommen Menschen, die am Ende des Monats kein Geld haben oder wegen psychischer Probleme Hilfe brauchen.“

Der Zugang zur Bahnhofsmission am Willy-Brandt-Platz 2a erfolgt gegenüber des Parkhauses West. Sobald der City-Tunnel fertiggestellt sei, bestehe eventuell die Möglichkeit, Räume am Bahnsteig zu beziehen, so der stellvertretende Leiter. Bis dahin soll eine bessere Beschilderung helfen, die etwas versteckte Einrichtung zu finden.

Arena betont, dass die Bahnhofsmission vor allem junge und aufgeschlossene Mitarbeiter sucht. Neben einem Praktikanten und einer Frau im Bundesfreiwilligendienst stützt sich die Bahnhofsmission insbesondere auf 20 ehrenamtliche Helfer. Einer davon ist Benjamin Otte. Er sagte: „Solange ich keine Arbeit habe, möchte ich eine sinnvolle Aufgabe haben. Ich tue etwas Gutes.“ Der Helfer hatte das Projekt vor ein paar Jahren im Rahmen eines Schülerpraktikums kennengelernt.

Maria Köhler

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