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Lokales Semmelweisbrücke im Leipziger Süden fertig – neue Ost-West-Verbindung soll City entlasten
Leipzig Lokales Semmelweisbrücke im Leipziger Süden fertig – neue Ost-West-Verbindung soll City entlasten
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15:16 01.07.2010
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Leipzig

Die neu entstandene Ost-West-Verbindung von der Kurt-Eisner- bis zur Semmelweisstraße soll die Stadtteile Stötteritz, Reudnitz, Südvorstadt, Schleußig und Plagwitz enger zusammenrücken lassen und den Verkehr in der City deutlich entlasten. Rund 9,2 Millionen Euro hat die Errichtung der Brücke sowie der Ausbau der vierspurigen, rund einen Kilometer langen Trasse gekostet, teilte die Stadt mit.

Mit dem Abschluss eines der wichtigsten Verkehrsprojekte im Leipziger Süden wird die Lücke im Tangentenviereck Süd geschlossen. Bislang rollte ein Großteil des Verkehrs zwischen dem östlichen und südlichen Stadtgebiet über den Bayrischen Platz und das Stadtzentrum oder über die Richard-Lehmann-Straße und die Straße An der Tabaksmühle. „Der neue Abschnitt wird die Verkehrsverhältnisse im erweiterten Stadtzentrum und im Süden Leipzigs spürbar verbessern“, sagte Martin zur Nedden (SPD) zur Eröffnung am Mittag.

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Gut zweieinhalb Jahre lang wurde gebaut, jetzt rollt endlich der Verkehr: Die Semmelweisbrücke im Leipziger Süden ist am Donnerstag offiziell freigegeben worden. Die neu entstandene Ost-West-Verbindung von der Kurt-Eisner- bis zur Semmelweisstraße soll die Stadtteile Stötteritz, Reudnitz, Südvorstadt, Schleußig und Plagwitz enger zusammenrücken lassen und den Verkehr in der City entlasten.

Die Semmelweisstraße war seit Oktober 2008 vom Dösner Weg bis zur Zwickauer Straße ausgebaut worden, die Kurt-Eisner-Straße zwischen Arthur-Hoffmann-Straße und Altenburger Straße. Seit dem Start der Bauarbeiten im November 2007 entstanden neben der etwa 20 Meter langen Betonbrücke über die Gleise eine neue vierspurige Fahrbahn, drei Ampelanlagen sowie Rad- und Gehwege. Gefördert wurde der Bau von der Landesdirektion Leipzig und dem Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL). Die Stadt Leipzig beteiligte sich mit rund 3,5 Millionen Euro.

Die neue Semmelweisbrücke steht auch in enger Verbindung mit dem Bau des Leipziger City-Tunnels. Der S-Bahn-Haltepunkt Semmelweisstraße soll künftig über Treppen und Rampen von dort aus zugänglich sein. Auf der Brücke selbst gibt es eine neue Bushaltestelle, die ab 10. Oktober von der Buslinie 74 zwischen Holzhausen und Lindenauer Markt angesteuert wird.

Perspektivisch sei auch eine Straßenbahnverbindung im Mittelstreifen der Brücke möglich, teilte die Stadt mit. Die Leipziger Verkehrsbetriebe begrüßten diese Möglichkeit. Konkrete Pläne gebe es jedoch nicht, sagte LVB-Sprecher Reinhard Bohse. "Man darf sich heute nicht die Zukunft verbauen, deshalb ist es gut, dass der Bereich freigehalten und die Option damit offen gelassen wurde", sagte er. Der Mittelstreifen dient im Moment als Parkfläche.

Robert Nößler/chl

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