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Lokales Sicherheitsexperten tauschen sich in Leipzig zu Schutz vor Terror und Cyberattacken aus
Leipzig Lokales Sicherheitsexperten tauschen sich in Leipzig zu Schutz vor Terror und Cyberattacken aus
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20:30 20.06.2016
Der Kongress setzt sich mit der Abwehr von Terrorismus und Cyberattacken auseinander. (Symbolfoto) Quelle: dpa
Leipzig

Am Mittwoch und Donnerstag tauschen sich Sicherheitsexperten zum Schutz vor Terrorismus und Cyberattacken aus. Nach Angaben der Veranstalter findet der Kongress „protekt“ zum ersten Mal in Leipzig in der Kongresshalle am Zoo statt. Renommierte Experten diskutieren an diesen zwei Tagen in Vorträgen und Workshops über Lösungsansätze und Präventionsmöglichkeiten vor Angriffen auf die sogenannte kritische Infrastruktur.

Unter diesem Begriff werden die Energie- und Wasserversorgung, das Gesundheits- und Finanzwesen sowie der Transport und Verkehr zusammengefasst. Kommt es in einem dieser Sektoren zu Beeinträchtigungen, kann das gravierende Folgen für die Bevölkerung und das Gemeinwesen nach sich ziehen. Da diese Bereiche deswegen immer häufiger zu Zielen von Terroranschlägen oder Cyberattacken werden, beraten die Experten an zahlreichen Beispielen über einen besseren Schutz.

So geht es beispielsweise um das Krisen- und Notfallmanagement nach einem Anschlag sowie Praxisbeispiele zum Thema U-Bahn-Entführung oder Hacking. Außerdem wird eine Risikoanalyse der Trinkwasserversorgung vorgestellt sowie die Energieabsicherung eines Krankenhauses im Falle eines Stromausfalls.

Bei einer angeschlossenen Fachausstellung können sich die Besucher des Kongresses direkt über praktische Lösungen und Angebote verschiedener Unternehmen informieren. Die Schirmherrschaft über die „protekt“ haben Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) übernommen. Die „protekt“ soll in Zukunft jedes Jahr in Leipzig stattfinden.

pad

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