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Lokales Siegerentwurf für neue Sportschule in der Goyastraße gekürt – Baubeginn 2015
Leipzig Lokales Siegerentwurf für neue Sportschule in der Goyastraße gekürt – Baubeginn 2015
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22:24 21.11.2013
Der Siegerentwurf für die neue Sportoberschule in der Goyastraße von den Architekten Heydorn Eaton aus Berlin. Quelle: André Kempner
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Leipzig

„Der siegreiche Beitrag entscheidet sich für eine klare Gliederung in zwei Hauptbaukörper“, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Darüber hinaus hob die Jury die Funktionalität und Wirtschaftlichkeit des Entwurfs hervor.

Baubeginn für die neue Schule auf dem ehemaligen Gelände der Stadtreinigung im Waldstraßenviertel ist aber erst 2015. Im kommenden Jahr erfolgt die genaue Planung des Projekts. Im Jahr 2018 soll die Schule fertig sein und 672 Schülern Platz bieten. Die bisherige Herberge in der Max-Planck-Straße wird aber auch weiterhin genutzt. „Hier soll eine Grundschule einziehen“, erklärte eine Stadt-Sprecherin gegenüber LVZ-Online. Geplant sei dies für 2018, wenn der Schulneubau fertig ist. Welchen Namen die Grundschule in dem Gründerzeitgebäude dann tragen wird, stehe noch nicht fest.

Die drei bestplatzierten Entwürfe im Überblick:

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Die neue Sportoberschule muss viele Anforderungen erfüllen. Daher waren die 23 Entwürfe umfangreich. Die vierzügige Einrichtung sollte als Passivhaus maximal vier Geschosse hoch sein und sowohl eine Sporthalle als auch ein Kleinspielfeld umfassen. Dazu kommen Stellplätze für Autos und Fahrräder. Das gesamte Schulgelände wird barrierefrei zugänglich sein. Außerdem mussten die Bewerber auch die vorhandenen Bäume in der näheren Umgebung in ihre Planungen einbeziehen.

Zweiter Platz fehlt im Wettbewerb

Der Siegerentwurf von Heydorn Eaton sieht eine Sporthalle im nördlichen Bereich des Grundstücks in der Goya-/Max-Planck-Straße vor. Ein zweigeschossiges, L-förmiges Gebäude, das den Pausenhof umschließt, soll die beiden Hauptgebäude verbinden.

Das Berliner Architekturbüro ist in Leipzig nicht unbekannt. Es reichte auch Entwürfe für die Erich-Kästner-Schule, die Pablo-Neruda-Grundschule sowie das Anton-Reclam-Gymnasium ein. Allerdings gingen Heydorn Eaton dabei leer aus. Nun haben sie den Zuschlag für die Sportoberschule erhalten. Einen zweiten Platz gab es in dem Wettbewerb nicht. Dafür wurde der dritte Rang zweimal vergeben: an Voigt und Herzig Architekten und Ingenieure GmbH aus Darmstadt und an das Dresdner Büro Meyer-Bassin und Partner. Der Silberrang blieb frei, weil die platzierten Entwürfe ähnlich gut waren, die Jury aber einen Abstand zum Erstplatzierten ausdrücken wollte.

Alle eingereichten Arbeiten sind bis zum 9. Dezember im Neuen Rathaus, im Ausstellungsbereich in der 4. und 5. Etage, zu begutachten. Geöffnet ist die Ausstellung montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr.

Reik Anton

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