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Lokales Silvester in Leipzig: Gute Vorsätze für das neue Jahr – Krankenhäuser und Polizei gewappnet
Leipzig Lokales Silvester in Leipzig: Gute Vorsätze für das neue Jahr – Krankenhäuser und Polizei gewappnet
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13:46 31.12.2013
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Leipzig

Weil bekanntlich das Ende vor dem Neuanfang der Moment für gute Vorsätze ist, fragte unsere Fotografin Regina Katzer am Dienstagvormittag in der Leipziger Innenstadt noch nach solchen. Eine der Erkenntnisse dabei: Eigentlich soll alles so bleiben, wie es ist.  

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Trotz aller Vorfreude und guter Vorsätze ist Silvester für manche Leipziger auch Grund für erhöhte Alarmbereitschaft. In den Krankenhäusern der Messestadt bereitete sich das Personal auf verstärkten Zulauf vor – spätestens nach dem großen Feuerwerk. „Vor Mitternacht ist es immer ruhig, aber danach steigt die Zahl der Patienten um gut 25 Prozent an“, sagte Uniklinik-Sprecherin Helena Reinhardt gegenüber LVZ-Online. Die meisten Menschen kommen erfahrungsgemäß mit Bagatelle-Verletzungen in die Notaufnahme, oft nach zu hohem Alkoholkonsum. Böller- und Raktenwunden seien dagegen eher selten. Um dem Andrang gerecht zu werden verbleiben auch am Mittwoch noch zusätzliche Ärzte in Bereitschaft, sagte Reinhardt.  

Für die Leipziger Polizei ist die längste Partynacht des Jahres ohnehin immer ein Kraftakt. Mehrere Hundertschaften halten sich am Dienstagabend und in der Nacht in Bereitschaft, um gegebenenfalls eingreifen zu können, hieß es. Grundsätzlich setzen die Beamten aber auf Deeskalation, erklärte Polizeisprecherin Maria Braunsdorf gegenüber LVZ-Online – auch am oftmals von Silvesterkrawallen gebeutelten Connewitzer Kreuz.  

Für manchen Ladenbesitzer ist trotzdem Vorsicht die beste Silvesterstrategie. Rings um den berühmten Knotenpunkt der Leipziger Südmeile wurden in den vergangenen Stunden deshalb auch schützende Bretter vor Scheiben gebracht. Die Leipziger Verkehrsbetriebe ließen wie gewohnt ihre Haltestelle bereits vor Mitternacht prophylaktisch und fachgerecht entglasen und die Automaten abschalten. Nicht zuletzt hat auch die Deutsche Post, wie bereits im vergangenen Jahr, zahlreiche Briefkästen abbauen oder sie zumindest fest verschließen lassen.

Matthias Puppe

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