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Lokales Sinnlos oder Riesen-Spaß? Leipziger und ihre Meinung zum Silvester-Feuerwerk
Leipzig Lokales Sinnlos oder Riesen-Spaß? Leipziger und ihre Meinung zum Silvester-Feuerwerk
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14:15 29.12.2011
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Doch nicht alle wollen für Schwarzpulver-Produkte Geld ausgeben. LVZ-Online hörte sich um: Für die einen ist eine bunte Party ohne Silvester-Raketen und Luftschlagen nicht vorstellbar, die anderen finden jeden Cent für das knallige Vergnügen zu viel.

Leipzig. Wer kennt das nicht. Ein Jahr endet und das neue soll unbedingt besser werden. Das geht natürlich nur durch viele gute Vorsätze. LVZ-Online hat einige Leipziger gefragt, was sie im Jahr 2012 anders oder besser machen wollen. Das Ergebnis ist eine bunte Mischung aus konkreten Zielen und einer Abkehr von Vorsätzen.

Schwarzpulver-Waren im Wert von über 100 Millionen Euro schießen die Deutschen nach Angaben des Verbandes der pyrotechnischen Industrie zu Silvester in die Luft. Jedes Jahr kommt es beim Zünden jedoch zu Unfällen und Straftaten mit teils schweren Verletzungen. 28 Fälle von gefährlicher und schwerer Körperverletzung verzeichnete allein das Landeskriminalamt Sachsen in den Monaten Dezember 2010 und Januar 2011.

Insgesamt gingen die Straftaten im Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern zwar um 32 Prozent zurück, die Gefahr bei verbotenen Basteleien verletzt zu werden, sei jedoch besonders hoch. Den Hauptteil bildeten demnach Straftaten mit Sachbeschädigung in insgesamt 774 Fällen.

Leipziger Polizei warnt vor Experimenten

Auch die Leipziger Polizei warnt vor dem Experimentieren mit Pyrotechnik. Die Gefahren für sich und andere seien nicht abzusehen. Besonders gefährlich seien die illegalen Böller. Ungeprüft und geschmuggelt gelangen sie nach Sachsen. Bereits Anfang Dezember beschlagnahmten Beamte der Bundespolizei und des Zolls mehr als 10.000 illegale Feuerwerkskörper ohne Prüfzeichen. Jede illegale Einfuhr von verbotenen Feuerwerkskörpern führe zu einem Strafverfahren, so der Zoll.

Eltern sollten mit ihren Kindern vor der Silvesternacht über die Gefahren von Feuerwerkskörpern sprechen und gemeinsam das sichere Abschießen üben. Das sei besser, als ihnen das Knallen zu verbieten, teilt die Bundesarbeitsgemeinschaft "Mehr Sicherheit für Kinder" in Bonn hin. Beim Abschießen der Böller komme es immer wieder zu schweren Verbrennungen, Hörschäden oder Verletzungen am Auge.

rk/dpa/db

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