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Lokales Skater nehmen neue Anlage mit fünf Elementen in der Leipziger City in Besitz
Leipzig Lokales Skater nehmen neue Anlage mit fünf Elementen in der Leipziger City in Besitz
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16:51 19.05.2015
Patrick Wittscheck skatet. Bei seinen waghalsigen Sprüngen stockt manchem Zuschauer der Atem. Quelle: Wolfgang Zeyen

Heike Förster vom Amt für Jugend, Familie und Bildung sollte symbolisch das rote Band durchschneiden. Doch schon vorher lockt die Musik die Skater und Biker an - und durch das Klappern der Bretter auf dem Stein bleiben auch die Passanten neugierig stehen. "Kinder und Jugendliche lassen sich nicht aufhalten und das sollten wir auch nicht", sagt Förster. Neben ihr sitzt Sven Bielig, der Vorsitzende des Vereins "Urban Souls", der an der Gestaltung des Platzes mitgearbeitet hat. "Gestern Abend war hier die inoffizielle Eröffnung", verrät er. 30 Skater und Biker seien da gewesen, um das gut 300 Quadratmeter große Areal mit seinen fünf Elementen, in Fachkreisen Obstacles genannt, einzuweihen.

"Ich freue mich sehr", sagt Mario Uhlmann, "die neue Anlage ist auf jeden Fall eine Verbesserung im Vergleich zur alten." Der 38-jährige Skater mit seinen schulterlangen blonden Haaren ist braun gebrannt. Uhlmann glaubt jeder sofort, dass dieser Sport für ihn eine Lebenseinstellung ist. In entspannter Atmosphäre geht es zur Sache. Könner und Anfänger, Ältere und Jüngere fegen über die Hindernisse. Lucie Gnauk (12) aus Lindenau ist das einzige Mädchen. Sie findet den Ort "cool, weil er mittendrin ist" und übt fleißig mit ihrem Skateboard.

Die Anlage hat etwa 100 000 Euro gekostet. "Wir wollen versuchen, die Kids hierher zu lotsen. Denn hier können sie ungestört skaten, wie sie wollen", sagt Bielig. Metallkanten, die den Stein schonen würden, hat der Landschaftsarchitekt aus ästhetischen Gründen abgelehnt. Es wird sich also zeigen, wie belastbar der Parcours neben den Höfen am Brühl ist. Patrick Wittscheck rollt seit zwölf Jahren. "Der Skateplatz ist gelungen. Er hätte vielleicht noch fünf Meter breiter sein können, aber die Innenstadt-Lage ist top", sagt er. Der 24-Jährige verbringt schon den ganzen Vormittag auf dem Richard-Wagner-Platz. "Mal sehen, neun Stunden waren bis jetzt meine Rekordzeit."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.06.2013

Sofia Dreisbach

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