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Lokales Slevogtstraße bleibt noch ein Jahr Baustelle
Leipzig Lokales Slevogtstraße bleibt noch ein Jahr Baustelle
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13:15 01.08.2017
Die Slevogtstraße ist derzeit eine einzige Baustelle.  Quelle: Foto: André Kempner
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Leipzig

 Noch bis Mitte Oktober nächsten Jahres bleibt die Slevogtstraße in Möckern eine Baustelle. Auf 350 Metern werden auf der Verbindung zwischen Georg-Schumann-Straße und Mittlerem Ring die Fahrbahn, Straßenlaternen und die Ampelanlage (Yorck-/Hans-Beimler-Straße) erneuert sowie erstmalig beidseitige Rad- und Gehwege angelegt und drei behindertengerechte Bushaltestellen eingerichtet. Bis zum Beginn der Winterpause Ende November soll der Straßenbau auf dem ersten Abschnitt zwischen Diderot- und Hans-Beimler Straße abgeschlossen sein. Mitte März geht es dann nach Aussagen des Leiters der Verkehrs- und Tiefbauamtes, Michael Jana, zwischen Hans-Beimler- und Blücherstraße weiter, einschließlich des Knotens Yorckstraße bis Christian-Ferkel-Straße. 2,4 Millionen Euro investiert die Kommune in das Projekt.

In dieser Woche sollen die Kommunalen Wasserwerke (KWL) den Großteil ihrer Arbeiten an ihren Wasser- und Abwassersystemen abschließen. Diese finden im Vorfeld des Straßenbaus statt. Für 625 000 Euro sanieren die KWL rund 190 Meter Trinkwasserleitungen sowie 70 Meter Misch- und 140 Meter Regenwasserkanal. Ebenfalls saniert wird ein Staukanal. Nach Aussagen der KWL würde sich so „langfristig die Ver- und Entsorgungssituation“ vor Ort verbessern.

Die Erdarbeiten auf der westlichen Fahrbahnseite vor der Gartenanlage „Frohe Stunde“ haben bereits begonnen. Vor der Sparte, die künftig durch eine Lärmschutzwand von der Straße getrennt sein wird, richtet die Stadt laut Jana sieben Parkplätze ein. Auch für die 30 Bäume, die zur Verbreiterung des Straßenraums im Winter gerodet werden mussten, kommt Ersatz. Insgesamt werden 37 Säuleneichen gepflanzt.

Täglich passieren mehr als 9600 Kraftfahrzeuge die Slevogtstraße, dazu kommen noch 300 Radfahrer, die bislang größtenteils im Fahrzeugstrom mitschwimmen mussten. Bis 2025 prognostizieren Verkehrsexperten einen Anstieg der Belastung auf der Verbindung zwischen Georg-Schumann-Straße und Mittlerem Ring (Max-Liebermann-/Travniker Straße) auf bis zu 12 000 Fahrzeuge am Tag. Deshalb wird die Straße, die seit vielen Jahren nur durch Flickschusterei noch einigermaßen am Leben gehalten werden konnte, nun grundhaft ausgebaut. Die Hoffnung schwingt dabei mit, dass ein besserer Zustand auch mehr Autofahrer dazu bewegt, von der nach wie vor stark belasteten Georg-Schumann-Straße auf den Mittleren Ring abzufahren. Gleichzeitig verbessern sich für Radfahrer die Wege zum Straßenbahnhof Slevogtstraße und zur 69. Grundschule.

Von Klaus Staeubert

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