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Lokales So bereiten sich Stadt und Leipziger Polizei auf Silvester vor
Leipzig Lokales So bereiten sich Stadt und Leipziger Polizei auf Silvester vor
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10:32 29.12.2018
Ein Trupp der Polizei hat vor dem Werk 2 Stellung bezogen bei den Feierlichkeiten zu Silvester am Connewitzer Kreuz am 01.01.2018 in Leipzig. (Archivbild) Quelle: Christian Modla
Leipzig

Die Leipziger Polizei bereitet sich auf viele Einsätze in der Silvesternacht vor und verstärkt dafür ihre Kräfte. Unterstützung komme von der sächsischen Bereitschaftspolizei, sagte Behördensprecher Andreas Loepki zu LVZ.de. Demnach sollen sie verstärkt im gesamten Stadtgebiet unterwegs sein.

Schwerpunkte seien der Augustusplatz und das Connewitzer Kreuz. „Wir wollen den Dingen seinen Lauf lassen, sofern alles friedlich ist“, so Loepki. Die Polizei rechne aber mit Vorfällen wie Bränden oder Körperverletzungen. Kriminalitätsgeschehen sei zu Silvester normal. Aufenthaltsverbote für bekannte Intensivtäter seien in diesem Jahr aber nicht verhängt worden, sagte der Sprecher.

Kein Demoverbot

Vonseiten der Stadt seien keine Einschränkungen für das Zünden von Feuerwerk geplant, wie die Stadt mitteilte. Auch Demonstrationen sind bisher demnach nicht angemeldet. Allerdings ruft die Partei „Die Partei“ via Facebook zur traditionellen Kundgebung „Bier statt Böller“ am Connewitzer Kreuz auf.

Ob spontan weitere Aufzüge hinzukommen, ist noch unklar. Ein allgemeines Demoverbot soll es in diesem Jahr nicht geben. Die „Initiative für Versammlungsfreiheit“ war gegen die in den vergangenen Jahren verhängte Allgemeinverfügung vorgegangen. Das Verwaltungsgericht erklärte das Versammlungsverbot schließlich im Frühjahr für rechtswidrig.

In der Silvesternacht 2017/18 wurde am Connewitzer Kreuz wieder gefeiert, es kam aber auch zu Ausschreitungen. Wie die Polizei mitteilt, wurden Mülltonnen angezündet sowie Wasserwerfer und Beamte mit Flaschen und Steinen beworfen. Fotos: Christian Modla / dpa

Zu den Jahreswechseln 2015/2016, 2016/2017 und 2017/2018 hatte die Stadt jeweils ein Demonstrationsverbot verhängt, um Eskalationen vor allem im Bereich des Connewitzer Kreuzes zu verhindern. Dort habe sich die Lage zuletzt aber entspannt, hieß es im Frühjahr aus dem Ordnungsamt.

Änderungen im Verkehr

Nach einem von Stadt und Polizei erarbeiteten Verkehrskonzept sollen die Straßen zum Connewitzer Kreuz – darunter die Karl-Liebknecht-, die Bornaische und die Wolfgang-Heinze-Straße – am 31. Dezember ab 19 Uhr gesperrt werden. Straßenbahnen fahren zwischen 22.30 Uhr und 3 Uhr mit geändertem Fahrplan.

Der Augustusplatz kann laut Ordnungsamt ab 19 Uhr nicht mehr via Goethestraße befahren werden. Zudem seien physische Sperren an den Zufahrten geplant. Busse und Straßenbahnen werden über den Georgiring umgeleitet.

Von Josephine Heinze

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