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Lokales So entstand das Super-Foto von der Mondfinsternis über Leipzig
Leipzig Lokales So entstand das Super-Foto von der Mondfinsternis über Leipzig
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18:33 29.07.2018
Fotomontage der Mondfinsternis-Phasen über dem Airport Leipzig-Halle. Quelle: Marco Gahrig
Leipzig

Dieses Himmelsspektakel hat die Menschen zum Staunen gebracht. Jetzt hat LVZ.de noch einen fotografischen Nachschlag zur längsten Mondfinsternis des 21. Jahrhunderts: Dem Leipziger Marco Gahrig (39) gelang in der Nacht zu Samstag von der Aussichtsplattform des Flughafens Leipzig-Halle ganz besondere Aufnahmen, die er zu einem faszinierenden Bild komponierte.

Zwischen 21 Uhr und 0.30 Uhr machte der leidenschaftliche Hobbyfotograf rund 60 Bilder. Dafür nutzte er seine Spiegelreflexkamera Sony Alpha 58 plus einem Tamron Zoom-Objektiv mit Brennweiten von 150 bis 300 Millimeter.

Mond in Übergröße

Für das astronomische Phänomen experimentierte er mit verschiedenen Belichtungszeiten. Für den Blutmond brauchte er eine längere Belichtung, „damit die Mondkrater auch noch schön zu sehen sind“, erklärt er. Die Kamera stand dabei auf einem Stativ, schildert Gahrig.

Um die Phasen der Mondfinsternis besonders schön zu zeigen, habe er den Mond später am Computer vergrößert. Den Blutmond hob er noch einmal besonders hervor.

Mit Hilfe von Photoshop stellte Gahrig die Aufnahmen am Nachthimmel über dem Lichtermeer des Flughafens zusammen. Das Ergebnis: eine Mondfinsternis im Zeitraffer. Und so hat wohl kein Beobachter das Himmelspektakel am Samstag gesehen.

Obwohl schwere Gewitterwolken angesagt waren, verdeckten nur wenige Wolkenfetzen den Himmel über Leipzig. Von dort strahlte schwach ein Blutmond auf die Stadt. Für viele Leipziger war die Jahrhunderfinsternis das Ereignis des Sommers.

Von Evelyn ter Vehn

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