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Leipzig Lokales So geht es für das Leipziger Volkshaus weiter
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16:19 11.10.2018
Das Volkshaus auf der Karl-Liebknecht-Straße hat einen neuen Betreiber. Quelle: André Kempner
Leipzig

Bereits seit einiger Zeit ist bekannt, dass Andreas Bürger nach 20 Jahren seinem Volkshaus den Rücken kehrt. Der 60-Jährige will kürzer treten und mehr Zeit mit der Familie verbringen. Ende September gab er den Schlüssel zum Lokal. Im Moment ist es geschlossen. Nun gibt es erste Informationen, wie es auf der Karl-Liebknecht-Straße weitergeht.

Reichlich Erfahrung als Leipziger Gastronom

Neuer Betreiber im Volkshaus wird mit Carl Pfeiffer ein Kenner der Leipziger Gastro-Szene. Neben dem neuen Projekt ist der 50-Jährige bereits für drei andere etablierte Betriebe in Leipzig verantwortlich: das Killiwilly wenige Hundert Meter südlich auf der Karli, das Kaiserbad in Plagwitz und die Luise westlich der City. Ein ähnliches Flair wie das des Cafés in der Bosestraße will Pfeiffer auch dem Volkshaus verleihen: „Meiner Meinung nach fehlt auf der Karli ein lässiges und nicht spießiges Café, in dem man gut und bezahlbar frühstücken und essen kann. Das wollen wir schaffen.“

Konzept-Wechsel

Während der Name Volkshaus weiterlebt, werde sich das Konzept im Laden ändern: „Geraucht wird künftig nicht.“ Ob es weiterhin Fußball zu sehen gibt, sei noch nicht endgültig entschieden, jedoch definitiv nicht in der Dimension wie im alten Volkshaus.

Dort wird nach der Schließung bereits fleißig gewerkelt. Was genau die Gäste optisch erwartet, will Pfeiffer noch nicht verraten, nur so viel: „Es wird originell und wir bauen den Tresen in die Mitte des Raumes. Das habe ich noch nie gemacht, wollte es aber schon immer probieren.“ Die Türen sollen geöffnet werden, sobald die Bauarbeiten und Vorbereitungen abgeschlossen sind. Die große Einweihungsparty ist für den Silvesterabend geplant.

Zukunft im Münzblock ungewiss

Derweil ist noch völlig unklar, wie es im Münzblock ein paar Hundert Meter nördlich weitergeht. Anfang der Woche hatten dort die Café-Waldi-Betreiber die Schließung zum Ende des Monats bekanntgegeben. Zu den Gründen wollte sich auf Nachfrage von LVZ.de niemand äußern.

Von Anton Zirk

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