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Lokales Sommer macht sich rar: Starkregen in Ostsachsen – Wetter in Leipzig durchwachsen
Leipzig Lokales Sommer macht sich rar: Starkregen in Ostsachsen – Wetter in Leipzig durchwachsen
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13:08 25.06.2013
Regenwolken über Leipzig. Quelle: Regina Katzer
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Leipzig

Für die Region Leipzig sieht Stefan Lange, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD), die Lage entspannter, denn dort fällt mit bis zu 8 Litern pro Quadratmeter deutlich weniger Niederschlag. Doch von Sommer keine Spur.

Schauer bestimmen das Wetter der kommenden Tage. Und auch am Siebenschläfertag sind die Aussichten durchwachsen. Der ist am 27. Juni und Bauernregeln besagen: Wenn es an diesem Tag regnet, bleibt es sieben Wochen nass. Obwohl der Wetterdienst davon ausgeht, dass der Regen in der Region um Leipzig morgen und übermorgen langsam nachlassen müsste, kann Stefan Lange von der DWD-Niederlassung Leipzig das voraussichtliche Wetter für den Donnerstag nur als "durchwachsen" bezeichnen. Trotzdem sieht er keinen Grund, die Hoffnung auf Sommer gleich zu begraben.

Die Siebenschläfer-Regel beruhe auf statistischen Erfahrungswerten, die regional entstanden seien. "Die Lage an diesem Tag deutet ein wenig an, wie das Wetter wird", erklärte er. Klare Ansage für die Aussichten bis in die kommende Woche sind dagegen: Wechselnde Bewölkung, Schauer und kühle Temperaturen.

Hochwasser-Warnstufe 1 für die Elbe bei Dresden erwartet

Ernst ist die Lage in Ostsachsen. "Da ist schon sehr viel Wasser herabgeströmt", sagte Lange. Von starkem Regen sei besonders die Spree-Neiße-Region betroffen. In Görlitz gab es seit Montagmittag rund 60 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Für die Oberlausitz, das Osterzgebirge und die Sächsische Schweiz sprach der DWD eine Unwetterwarnung bis Mittwochvormittag aus, mit ergiebigem Dauerregen von 50 bis 70 Liter pro Quadratmeter. Dresden geht davon aus, dass für Elbe noch am Dienstag die Hochwasser-Warnstufe 1 erreicht wird.

Die Hydrologen des sächsischen Landesamtes für Umwelt und Geologie gehen davon aus, dass in der Nacht zum Mittwoch die höchste Hochwasseralarmstufe vier für die Lausitzer Neiße in Görlitz ausgerufen werden muss. Auch Spree, Schwarze Elster und Elbe seien gefährdet. „Die Lage ist prekär“, sagte Höhne am Dienstag. Wer an Flüssen oder Bächen wohne, sollte besonders wachsam sein.

Mehr zum Wetter im Portal von LVZ-Online

Evelyn ter Vehn / dpa

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