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Lokales Sommerflaute vorbei - Arbeitslosenquote in Leipzig erreicht Tiefststand
Leipzig Lokales Sommerflaute vorbei - Arbeitslosenquote in Leipzig erreicht Tiefststand
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Arbeitsmarkt: Quote in Sachsen und Leipzig sinkt auf Tiefststand. (Symbolbild) Quelle: dpa
Chemnitz

- Zum Ende des Sommers ist die Zahl der Arbeitslosen in Sachsen wieder gesunken. In Leipzig ist die Quote auf den tiefsten Stand seit 1991 gerutscht und liegt noch bei 8,6 Prozent. Das teilte die Leipziger Agentur für Arbeit am Mittwoch mit. Im August waren insgesamt 25.419 Menschen in Leipzig ohne Job, 790 weniger als im Juli und 1841 weniger als im Vorjahreszeitraum.

Die Leipziger profitierten nicht nur von der positiven Beschäftigungsentwicklung, sondern auch von Qualifizierungen durch die Arbeitsagentur und arbeitsplatznahen Trainings. In diese Themen werde die Agentur weiter investieren, teilte Reinhilde Wilms, Agentur-Chefin in Leipzig, mit.

Freie Stellen: Leiharbeit, Handel und Sozialberufe

Vom Jobaufschwung profitierten laut Arbeitsagentur alle Altersgruppen. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen sei gesunken. 261 Menschen fanden im August einen Job, 8053 zählen weiter zu dieser Gruppe der Jobsuchenden.

18,1 Prozent aller Arbeitslosen in Leipzig seien Ausländer, absolut gesehen brauchen in dieser Gruppe 4592 Menschen eine Arbeit. Im Vergleich zum Vorjahr sei das ein Anstieg von 1101, so die Arbeitsagentur.

Gleichzeitig sei die Zahl der offenen Stellen gestiegen. Wirtschaft und Verwaltung haben im August 2295 freie Arbeitsplätze angeboten, 128 mehr als im Juli und 263 mehr als im Vorjahresmonat. Die meisten Jobs wurden von Leiharbeitsfirmen angeboten, danach folgen Handel und Gesundheits- und Sozialberufe.

Mehr arbeitslose Flüchtlinge – aber Trend bleibt positiv

Wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Chemnitz mitteilte, waren im Freistaat im August rund 151 000 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 3850 (2,5 Prozent) weniger als noch im Monat zuvor. Die Quote sank auf 7,1 Prozent und damit den Angaben zufolge auf den bisher niedrigsten Stand. Der Rückgang sei unter anderem auf den Ausbildungs- und Schulbeginn zurückzuführen, erklärte die Vizechefin der Agentur, Regine Schmalhorst. Auch die leicht steigende Zahl der arbeitslosen Flüchtlinge ändere nichts an dieser guten Entwicklung, hieß es.

Von lyn (mit dpa)

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