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Lokales Sommerhitze sprengt Asphaltbelag in Leipziger Eisenbahnstraße - Kontrolleure unterwegs
Leipzig Lokales Sommerhitze sprengt Asphaltbelag in Leipziger Eisenbahnstraße - Kontrolleure unterwegs
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13:33 20.06.2013
Die Eisenbahnstraße im Leipziger Osten ist wegen der starken Hitze am Mittwoch aufgebrochen ( Quelle: Sigi Ignatz Doma via Facebook).
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Leipzig

Der Asphalt habe sich gegen 17 Uhr aufgrund der starken Sonneneinstrahlung zwischen Busse- und Melanchthonstraße angewölbt, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage von LVZ-Online. Die Straße musste voll gesperrt werden.

Ein Tramfahrer bemerkte den Schaden, blieb mit seiner Bahn jedoch an dem Asphaltbrocken hängen. Die Straßenbahn wurde dabei leicht beschädigt. Durch den großen Druck hatte sich der Belag zwischen den Gleisen rund 20 Zentimeter nach oben geschoben.

Leipzig. Schrecksekunde im Leipziger Osten: Wegen der großen Hitze ist am Mittwochnachmittag der Straßenbelag in der Eisenbahnstraße auf mehreren Metern Länge aufgebrochen. Der Asphalt habe sich aufgrund der starken Sonneneinstrahlung zwischen Busse- und Melanchthonstraße angewölbt, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage von LVZ-Online. Die Straße musste voll gesperrt werden.

Mitarbeiter der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) wurden nach Neustadt-Neuschönefeld gerufen, um den Schaden zu beheben. Die Umleitung für die Straßenbahn-Linien 1, 3 und 8 konnte gegen 19.30 Uhr wieder aufgehoben werden.

Laut Tiefbauamtschefin Edeltraut Höfer traten am Dienstag und Mittwoch auch am Goerdeler-Ring und der Goethestraße Probleme auf. "Die Schäden entstanden jeweils am Gleisrandbereich", sagte sie. Dafür seien die Leipziger Verkehrsbetriebe zuständig.

Leipzigs Straßen hätten die Hitze sonst bisher ausgehalten. Zehn Straßenkontrolleure der Stadt seien im Einsatz und überprüften den Belag. "Wir müssen schauen, dass sich keine Huckel bilden", so Höfer. Sonst könnten vor allem Rad- und Motorradfahrer in Gefahr geraten. Kritisch für den Asphalt werden nach Angaben der Amtsleiterin Temperaturen von 35 Grad und mehr.

Die Gluthitze hat auch den Asphalt auf der Autobahn 72 bei Plauen aufgeweicht und auf etwa drei Kilometern Länge beschädigt. „Dort standen Autos im Stau und als sie weiterfuhren, klebte das Bitumen an deren Reifen“, berichtete ein Sprecher des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr am Donnerstag in Dresden. Die entstandenen Spurrillen seien notdürftig mit Splitt verfüllt worden, der rechte Fahrstreifen sei gesperrt. Eine Sanierung sei erst möglich, wenn die Temperaturen sinken. Größere Hitzeschäden seien bisher nicht bekannt. Sachsens Autobahnen - je zur Hälfte aus Beton und Asphalt - werden aber verstärkt kontrolliert.

nöß/mro/dpa

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