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Lokales Sozialarbeiter unterstützen weiterhin Schwangere und junge Familien in Leipzig
Leipzig Lokales Sozialarbeiter unterstützen weiterhin Schwangere und junge Familien in Leipzig
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16:51 17.03.2011
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Leipzig

Der Name des Jugendamt-Projekts lautet nun „PAAT - präventiv, aufsuchend arbeitendes Team“.

Für die Verlängerung dieses Modellprojekts sprach sich Oberbürgermeister Burkhard Jung auf Vorschlag von Bürgermeister Thomas Fabian in seiner Dienstberatung aus.

Die vier Sozialarbeiterinnen des Teams suchen seit 2008 Betroffene auf, um sie vor Ort über mögliche Hilfe- und Unterstützungsangebote in ihrem sozialen Umfeld oder auch über Ansprechpartner für ihre individuellen Problemlagen zu informieren. Ziel ist es, die Kinder vor eventuellen Gefährdungen zu schützen und Eltern bei Problemen zu helfen.

Die Arbeit von PAAT stützt sich dabei auf zwei Säulen: Auf Information und Beratung, so Sybill Radig vom Jugendamt. Wer etwa nicht weiß, an wen er sich bei bestimmten Problemen wenden soll, zum Beispiel in Sachen Erziehung oder Betreuung, könne sich an die Sozialarbeiter wenden. Sie zeigen auf, wo es geeignete Anlaufstellen gibt. „Aber auch beratend werden die Mitarbeiter aktiv. Etwa bei einem Partner-Konflikt. Denn wenn sich die Eltern streiten, kann das Kind leiden. Auch in solchen Situationen versuchen wir zu helfen.“

Auch wenn Eltern nicht wissen, wie sie mit ihrem Kind in einer bestimmten Situation am besten umgehen, können die Sozialarbeiter Tipps geben. „Die Beratung ist kurzfristig. Es ist keine Gesprächstherapie oder ähnliches“, so Radig. Sitzen die Probleme tiefer, gibt PAAT Auskünfte zu weiterführenden Stellen.

Den Kontakt zum Team müssen die Eltern immer selbst suchen. „Außer, sie sind damit einverstanden, dass sich ein Dritter an die Sozialarbeiter wendet“, erklärt Radig. So kann beispielsweise ein Arzt oder andere Netzwerkpartner, wie Hebammen, die Eltern darauf hinweisen, dass es bei PAAT Unterstützung gibt. „Trauen sich die Eltern nicht, selbst anzurufen, können dies mit dem Einverständnis der Eltern auch die Partner übernehmen.“

 

Das Modellprojekt wurde im Rahmen des Sächsischen Handlungskonzeptes für präventiven Kinderschutz 2008 aufgelegt und wird vom Sächsischen Staatsministerium für Soziales und der Stadt Leipzig finanziert. „Damit,“ so betont Fabian, „ist durch die Landesregierung und die Stadt Leipzig ein klares Signal gesetzt worden, dass präventiver Kinderschutz gezielt weiterentwickelt werden soll.“

 

Die Mitarbeiterinnen des Projektes sind unter den Rufnummern (0341)1231891 und (0341)1236356 erreichbar.

Magdalena Froehlich

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