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Lokales Spätsommer-Badespaß an Leipziger Seen: Wasser 24 Grad warm
Leipzig Lokales Spätsommer-Badespaß an Leipziger Seen: Wasser 24 Grad warm
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17:37 11.09.2018
Wakeboarden gehörte am Kulkwitzer See auch in diesem Sommer zu den beliebten Wasser-Aktivitäten. Noch immer ist das Wasser um 24 Grad warm. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Der Spätsommer zeigt sich in Leipzig von der besten Seite – zumindest bis zum Donnerstag. Während die Leipziger Freibäder seit dem Wochenende unwiderruflich geschlossen haben, kann man in den Seen noch bei höchst angenehmen Temperaturen baden.

„An der Oberfläche ist das Wasser 24 Grad warm“, sagt Lutz Kamski noch der Tauchschule am Cospudener See. Auch der Kulkwitzer See erfreut Badefans mit dieser sommerlichen Temperatur – gemessen bis zu einem Meter Tiefe. „Noch ist alle wunderbar. Aber der Wind lässt die Oberfläche auch schnell abkühlen“, so Reinhard Gräfe von der Tauchschule Delphin.

Und windig ist es am Dienstag in Leipzig, am Flughafen sogar bis zu Windstärke sieben. „Das sind Böen bis zu 50 km/h“, erklärt Meteorologe Robert Noth. Bei dieser Stärke spricht der Wetterdienst eine erste Windwarnung aus.

Regenfront rückt an

In der Stadt überwiegt aber einfach das sonnige Wetter, das trotz dünner Schleierwolken in Leipzig noch einmal Sommerfeeling bei bis zu 27 Grad bereithält. „Am Mittwoch wird es sogar noch besser“, sagt Noth. Wetter zum Eisessen und Biergarten-Besuch: Die Leipziger können sich voraussichtlich auf einen Bilderbuchtag mit bis zu 30 Grad freuen.

In der Nacht zu Donnerstag kündige sich aber schon ein Wetterwechsel an, so Meteorologe Noth. Von Nordwesten ziehe eine Regenfront heran. Für die Region Leipzig heißt das: Bis Freitag wird es wechselhaft und kühler. Das Quecksilber steigt höchstens noch auf bis zu 20 Grad. Zum Wochenende soll es wieder trockener werden, die Temperaturen erreichen aber nur noch 22 bis 23 Grad.

Freibäder bleiben zu

Spätsommer hin oder her, die Leipziger Gruppe hat die Freibadsaison am vergangenen Wochenende beendet. Einzelne Becken spontan wieder zu öffnen, sei nicht möglich, erklärt Sprecherin Katja Gläß: „Die festen Mitarbeiter wechseln dann wieder in den regulären Hallenbadbetrieb.“

Auch ohne Extra-Öffnungszeiten zeichnet sich ab, dass die Besucherzahlen der Hitzesommers rekordverdächtig sein dürften, bestätigt Gläß. Die endgültigen Gästezahlen sollen in dieser Woche feststehen. Der bisherige Besucherrekord stammt aus dem Jahr 2015: Vor drei Jahren kamen mehr als 177.000 Gäste.

Von Evelyn ter Vehn

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