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Lokales Sportbäder Leipzig GmbH weist Schuld nach Badeunfall von sich
Leipzig Lokales Sportbäder Leipzig GmbH weist Schuld nach Badeunfall von sich
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12:45 30.06.2010
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Leipzig

Diese verständigten ihre Erzieherin, die das bewusstlose Kind rettete und wiederbelebte.

Laut Sportbäder GmbH, die das Bad betreibt, verfügt das Planschbecken über eine Wassertiefe zwischen 10 und 40 Zentimeter. Es stehe allerdings unter Elternaufsicht, worauf ein Schild am Beckenrand hinweise. „Es ist in Freibädern üblich, dass ein derartiges Becken - anders als Schwimmbecken und Nichtschwimmerbecken - nicht unter permanenter Aufsicht der Rettungsschwimmer und Schwimmmeister steht, sondern im Verantwortungsbereich der Eltern oder Begleitpersonen liegt", so Sprecherin Katja Gläß. Das Becken sei allerdings in die regelmäßigen Rundgänge des Badpersonals einbezogen.

Der Junge war nach der Wiederbelebung in ein Krankenhaus gebracht worden. Sein Zustand sei stabil. "Nur dem raschen Eingreifen der Anwesenden ist der gute Ausgang des Unfalls zu verdanken. Wir sind sehr erleichtert, dass das Zusammenspiel von Retterin, Badpersonal und Rettungsdienst in dieser Notsituation erfolgreich war und wünschen dem Jungen gute Besserung", sagte Dr. Brigitte Teltscher, Geschäftsführerin der Sportbäder Leipzig GmbH laut Mitteilung. "Die Sicherheit der Besucher hat für uns oberste Priorität. Zum Zeitpunkt des Unfalls waren zwei Schwimmmeisterinnen und zwei Rettungsschwimmer vor Ort."

Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war noch unklar. Hinweise auf Fremdeinwirkung gebe es nicht. "Der Sachverhalt wird nun durch die Polizei geprüft", sagte Polizei-Sprecherin Uta Barthel.

sl/dpa

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