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Lokales Sportbäder bekommen höheren Zuschuss - Vertragsentwurf bis März geplant
Leipzig Lokales Sportbäder bekommen höheren Zuschuss - Vertragsentwurf bis März geplant
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23:39 12.02.2010
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"Den stellen wir dem Stadtrat im März 2010 vor", sagt Bürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) auf LVZ-Nachfrage.

In dem Vertrag wird geregelt, wie hoch die Zuschüsse sind, die die Sportbäder GmbH bekommt, die acht Hallen sowie fünf Freibäder im Auftrag der Stadt betreibt. Statt 4,3 sind nun 4,65 Millionen Euro zugesichert - allerdings nur für dieses Jahr. "Wie es ab 2011 weitergeht, klären wir bis Ende des Jahres. Unser Ziel ist aber, den Bestand aller Bäder zu sichern und der Firma eine klare Perspektive zu geben."

Wie ein Damoklesschwert schwebt derweil ein Kredit über der Sportbäder GmbH, der abgezahlt werden muss. Hintergrund: Für den Neubau des Sportbades an der Elster sowie die Sanierung weiterer Schwimmhallen musste das Unternehmen - in Absprache mit der Stadt - Kredite aufnehmen, die nun fällig werden. Von 2010 bis 2020 ist daher jährlich eine Tilgungsrate in Höhe von 685 000 Euro zu bezahlen, 2021 kommen noch einmal 342 000 Euro hinzu.

Die Stadträte Ingo Sasama (Grüne), Jens Lehmann (CDU), Margitta Hollick (Linke) und Christopher Zenker (SPD) haben daher einen gemeinsamen Antrag zum Etatentwurf 2010 gestellt, die Summe bereitzustellen. Das sei für 2010 inzwischen eingeplant, betätigt Rosenthal.

Für Joachim Helwing, Geschäftsführer der Sportbäder GmbH, eine gute Nachricht. "Belastbar ist das aber alles erst, wenn der Stadtrat es beschlossen hat." Trotzdem gehe es allmählich in "ruhigere Fahrwasser", die Gefahr einer Insolvenz ist gebannt. Jetzt müsse an einem Zukunftskonzept gearbeitet werden. "Nach elf Jahren müssen wir in der Grünauer Welle Investitionen vornehmen", nennt er ein Beispiel.

Vorrang habe aber die Schwimmhalle Kirschbergstraße. Die war bislang nur gepachtet, da Eigentumsfragen ums Grundstück ungeklärt waren. Nun ­gehört es aber der Stadt. Die Sportbäder GmbH kann die Halle übernehmen. Ist das geschehen, beginnen im Sommer überfällige Reparaturen an Hallendecke, Fensterfront sowie die Erneuerung von Chlorungsanlage und Wärmetauscher (Kosten: 158 000 Euro).

Mathias Orbeck

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