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Lokales Sprit aus der Steckdose: Zehn Elektroautos an Leipziger Stadtverwaltung übergeben
Leipzig Lokales Sprit aus der Steckdose: Zehn Elektroautos an Leipziger Stadtverwaltung übergeben
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19:00 28.06.2011
Die Stadtwerke haben zehn Elektrofahrzeuge an die Stadtverwaltung und vier an die LVB übergeben. (28.6.2011) Quelle: Andreas Doering
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Leipzig

Vier weitere Wagen gingen an die Leipziger Verkehrsbetriebe. Zusammen mit den beiden Elektroautos der Stadtwerke verfüge Leipzig nun über die größte öffentliche E-Auto-Flotte im Freistaat Sachsen, teilte das Energieunternehmen mit.

Oberbürgermeister Jung freute sich über die „Vorreiterfunktion“, die die Messestadt in Sachen umweltfreundlicher Mobilität übernehme. „Aus städtischer Sicht fügt sich dieses Engagement ein in die vielfältigen Aktivitäten für eine gesündere Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz“, sagte das Stadtoberhaupt.

Die Elektrofahrzeuge sollen sich im Praxistest bewähren. Die Stadtwerke wollen nach eigenen Angaben untersuchen, wie ihre Ladesäulen genutzt werden und welche Verbesserungen noch nötig sind. In das Projekt investiert das Unternehmen 517.000 Euro. Davon wird die Hälfte vom Bundesverkehrsministerium gefördert.

[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_10247]Seit Dezember 2010 wird das Netz von Ladepunkten in Leipzig ausgebaut. Derzeit gebe es nach Angaben der Stadtwerke drei Standorte mit mehreren Aufladestationen in Leipzig, zwei weitere sind geplant. „Ladepunkte werden errichtet, wo sie gebraucht werden“, erklärte Raimund Otto, Geschäftsführer der Stadtwerke. Denkbar seien sie auf Betriebsgeländen, öffentlichen Flächen oder Parkplätzen vor Einkaufszentren.

Leipzig gehört mit Dresden zu einer der acht „Modellregionen Elektromobilität“ des Bundes. Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, Deutschland führend auf dem Gebiet der Elektromobilität zu machen. Für die acht Modellregionen stellt das Bundesverkehrsministerium von 2009 bis 2011 insgesamt rund 130 Millionen Euro zur Verfügung.

rob/dpa

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