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Lokales Stadion des Friedens in Gohlis wird modernisiert - „Befreiungsschlag für Leipziger Leichtathletik"
Leipzig Lokales Stadion des Friedens in Gohlis wird modernisiert - „Befreiungsschlag für Leipziger Leichtathletik"
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15:57 10.09.2010
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Leipzig

Die 60 Jahre alte Aschebahn wird derzeit in eine moderne Rundlaufbahn mit Kunststoffbelag umgerüstet und soll nun Mitte 2011 fertig sein. Die Leichtathletikhalle wird komplett saniert, im November dieses Jahres ist die Fertigstellung geplant.

Das neue Streckenrund kostet über eine Million Euro, die Halle schlägt mit zirka 400.000 Euro zu Buche. Der Großteil der dafür bereitgestellten Mittel stammt aus dem Konjunkturpaket II. „Das ist bestens angelegtes Geld - vor allem für den Leichtathletiknachwuchs in unserem organisierten Sport. Und mit Blick auf die Firmen, die hier tätig sind: Die regionale Wirtschaft wird angekurbelt", sagte Sportbürgermeister Heiko Rosenthal am Freitag beim Baustellenrundgang über das Sportgelände, das an die SG Motor Gohlis-Nord verpachtet ist. Die auf dem Gelände tätigen Unternehmen kommen zum Beispiel aus Wurzen, Rackwitz, Pölzig, Falkenhain und Leipzig, nur eine Spezialfirma aus Berlin arbeitet auch an dem Projekt mit.

[gallery:700-NR_LVZ_GALLERY_4300] „Dieses Projekt ist für die Leichtathletik vor Ort eine Art Befreiungsschlag", sagt Tasso Hanke, Vorsitzender des Leipziger Leichtathletik-Verbands (LLV). „Dadurch werden sich die Trainings- und Wettkampfbedingungen erheblich verbessern." Zurzeit hätten die Sportler nur die Nordanlage am Sportforum zur Verfügung, die aber zu 90 Prozent als Bundesstützpunkt genutzt werde. „Es ist schwierig dort als LLV oder als kleiner Verein Trainingszeiten zu bekommen", sagte Hanke. Für den Leichtathletik-Nachwuchs sei die Anlage geschaffen. So sieht es Mario Knorn, Geschäftsführer von Motor Gohlis-Nord. Er hoffe aber auch, dass Schulen, Feuerwehr und Polizei die Anlage nach Fertigstellung nutzen würden. „Wir wollen das alle partizipieren, damit das Gelände ganz ausgelastet wird." Das Stadion des Friedens wurde 1923 eröffnet. In der DDR wurden dort gelegentlich die Lokalderbys zwischen den Oberligisten 1. FC Lokomotive Leipzig und der BSG Chemie Leipzig ausgetragen. Unvergessen ist dabei die Partie am 27. August 1983 mit einem Rekordbesuch von 30.000 Zuschauern. Die Blau-Gelben siegten damals mit 3:0.

Michael Dick

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