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Lokales Stadt Leipzig und Bundeswehr gedenken Hitler-Attentätern
Leipzig Lokales Stadt Leipzig und Bundeswehr gedenken Hitler-Attentätern
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20:06 20.07.2015
Vertreter der Stadt Leipzig und der Bundeswehr gedachten am Montag in der General-Olbricht-Kaserne den Widerstandkämpfern vom 20. Juli 1944. Quelle: Christian Modla
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Leipzig

Vertreter der Stadt Leipzig und der Bundeswehr haben am Montag in der General-Olbricht-Kaserne in Möckern den Attentätern vom 20. Juli 1944 gedacht. Verwaltungsbürgermeister Andreas Müller (SPD) und Generalmajor Walter Spindler legten gemeinsam Kränze am Gedenkstein für Friedrich Olbricht nieder. Der Einladung zu der Veranstaltung waren außerdem Bundestagsabgeordnete und Ehrengäste aus der Leipziger Kommunalpolitik, Kultur und Wirtschaft gefolgt.

Vertreter der Stadt Leipzig und der Bundeswehr gedachten am Montag in der General-Olbricht-Kaserne den Widerstandkämpfern vom 20. Juli 1944.

Mit der traditionellen Veranstaltung soll die Erinnerung an den Widerstand gegen den Nationalsozialismus wachgehalten werden. Dazu zählte auch der Namensgeber der Kaserne. Olbricht wurde 1888 im mittelsächsischen Leisnig geboren und absolvierte seine militärische Laufbahn überwiegend in Sachsen. 1938 suchte er Kontakt zu der zivilen Widerstandsgruppe gegen Adolf Hitler um den Leipziger Bürgermeister Carl-Friedrich Goerdeler. Gemeinsam mit Oberst Claus von Stauffenberg plante er den Bombenanschlag auf den Diktator in der Wolfsschanze. Das Attentat misslang. Stauffenberg, Olbricht und die anderen Widerstandskämpfer wurden zum Tode verurteilt und in Berlin standrechtlich erschossen. (chg)

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