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Stadt Leipzig will sich an Stiftungen zu Kinderhilfe und Friedlicher Revolution beteiligen

Stadt Leipzig will sich an Stiftungen zu Kinderhilfe und Friedlicher Revolution beteiligen

Die Stadt Leipzig beabsichtigt, die „Stiftung Leipzig hilft Kindern“ und die „Stiftung Friedliche Revolution“ aktiv zu unterstützen. Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hat sich bei seiner Dienstberatung am Dienstag für entsprechende Vorschläge von Kulturbürgermeister Michael Faber (parteilos) ausgesprochen.

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Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung

Quelle: André Kempner

Leipzig. So sei vorgesehen, dass die Stadt und das Gewandhaus als ihr Eigenbetrieb der„Stiftung Leipzig hilft Kindern“ beitreten. Die im November 2009 von der Sparkasse Leipzig, der Verbundnetz Gas AG (VNG) und der Leipziger Verlags- und Druckereigesellschaft (LVDG) gegründete Initiative möchte insbesondere Kindern und Jugendlichen helfen, die wegen ihres körperlichen, seelischen oder geistigen Zustandes oder aus wirtschaftlichen Gründen auf die Hilfe andere angewiesen sind. Das Wirken der Stiftung hat seinen Schwerpunkt in Leipzig, es können aber auch Kinder und Jugendliche in Deutschland und in aller Welt gefördert werden.

Das Gewandhaus zu Leipzig hat die Gründung der Stiftung maßgeblich mitinitiiert, nicht zuletzt wegen der traditionell im Gewandhaus alljährlich veranstalteten Benefizkonzerte „Leipzig hilft Kindern“, deren Erlöse seit 2008 lokalen Initiativen der Kinderhilfe zukommen. Von 1992 bis 2007 unterstützte das Gewandhaus die internationale Hilfsorganisation Unicef.

Die Stadt schlägt außerdem vor, OBM Jung für 2010 und 2011 in das Amt des Stiftungspräsidenten zu entsenden. Gewandhausdirektor Andreas Schulz wird als Vorstandsvorsitzender vorgeschlagen. Über den Beitritt zur Stiftung entscheidet die Ratsversammlung voraussichtlich in ihrer Juni-Sitzung.

Zur Unterstützung der „Stiftung Friedliche Revolution“ sei geplant, dass die Stadt einmalig 150.000 Euro zum Grundstockvermögen hinzu gibt. Gründer der Initiative sind unter anderem die Kirchengemeinde St. Nikolai, der ehemalige Nikolaipfarrer Christian Führer und seine Frau, VNG-Chef Klaus-Ewald Holst, der ehemalige Vorsitzende des Kulturausschusses Michael Koelsch mit Gattin sowie der Ex-Chef der Sparkasse Leipzig Peter Krakow nebst Ehefrau.

Das Anliegen der Stiftung sei es, Lehren aus den Ereignissen des Jahres 1989 zu ziehen und sie für die Gegenwart und Zukunft nutzbar zu machen. In ihrem Einsatz gegen Unterdrückung, Unrecht und Gewalt wolle sie sich vom Geist der Friedlichen Revolution leiten lassen.

Zu den Stiftungszwecken sollen bürgerschaftliches, demokratisches und kirchliches Engagement für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung gehören. Außerdem würden das Bemühen um die gewaltfreie Lösung von Konflikten und Maßnahmen zur Stärkung von Zivilcourage sowie demokratischem Denken und Handeln gefördert.

Über die Verwaltungsvorlage abgestimmt wird nach Durchlaufen der entsprechenden Ausschüsse voraussichtlich in der Ratsversammlung im August. Jung würde dem Kuratorium durch sein Amt als Oberbürgermeister unbefristet angehören.

Stefan Banitz

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