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Lokales Stadt baut sukzessive neue Graffiti-Koordinierungsstelle auf
Leipzig Lokales Stadt baut sukzessive neue Graffiti-Koordinierungsstelle auf
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18:45 09.11.2015
Graffitis können auch Kunst sein. Die neue Koordinierungsstelle in Leipzig will nun legale Angebote schaffen. Quelle: dpa
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Leipzig

Sprayer können sich demnächst an die „Koordinierungsstelle Graffiti in Leipzig“ wenden. Die Stadt baut seit Anfang November mit dem Jugendhilfeverein Urban Souls eine neue Graffiti-Institution auf. Sie soll mindestens zwei Jahre lang präventive Maßnahmen gegen illegales Sprayen durchführen und der Szene mehr legale Freiflächen zur Verfügung stellen.

„Wir hoffen auf tatkräftige Unterstützung der Bevölkerung und Firmen für diese anspruchsvolle Herausforderung“, appelliert Sascha Kittel, Leiter der neuen Koordinierungsstelle. Ende Februar 2016 soll die Graffiti-Institution vollständig aufgebaut sein. Im Frühjahr haben die Mitarbeiter dann Zeit, eine nachhaltige und ganzheitliche Präventionsstrategie zu erstellen.

„Im neuen Konzept sollen sich legale Graffiti als Teil der Jugendkultur sowie der zeitgenössischen Kunst wiederfinden“, erklärt Helmut Loris, Leiter des Ordnungsamtes. Die neue Methode soll sukzessive in Leipzig umgesetzt werden. Daneben wird sich die Koordinierungsstelle für die Entfernung illegaler Graffiti engagieren, die auch durch Behörden strafrechtlich verfolgt werden.

Den Anstoß zu dieser Gründung hatte die 30. Sicherheitskonferenz im Dezember 2013 gegeben. Der Kommunale Präventionsrat zu Leipzig beschloss, dass die Prozesse der legalen Graffitigestaltung und Ausweitung freier Flächen beschleunigt werden müssten. Daraufhin entschied die Ratsversammlung am 19. März 2014, eine pädagogisch orientierte Personalstelle zu gründen, die gemeinsam mit einem in der Szene anerkannten Träger der Jugend- und Kulturarbeit zusammenarbeitet. 

Von mes

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