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Stadt bleibt dabei: In der Höltystraße entsteht ein Flüchtlingsheim

Nach Protesten Stadt bleibt dabei: In der Höltystraße entsteht ein Flüchtlingsheim

Der am Montagabend abgebrochene Infoabend zur Flüchtlingsunterkunft in der Höltystraße soll nachgeholt werden. Die Stadt will von ihren Plänen nicht abrücken.

Die ehemalige Schule in der Höltytstraße.
 

Quelle: Kempner

Leipzig. Die Stadt hält weiter an der geplanten Flüchtlingsunterkunft in der Höltystraße mit 238 Plätzen fest. Daran ändere auch die am Montagabend abgebrochene Informationsveranstaltung im Beruflichen Schulzentrum in der Crednerstraße nichts, heißt es aus dem Neuen Rathaus. Sozialbürgermeister Thomas Fabian (SPD) und Sozialamtsleiterin Martina Kador-Probst wollten über die Pläne für das Gebäude der ehemaligen Lene-Voigt-Schule berichten, kamen aber gar nicht erst zu Wort. Laut Polizei hat eine Gruppe von bis zu 20 Personen lautstark gestört.

Miterlebt hat die Vorfälle Monika Dehne aus Meusdorf. „Ich wollte mich informieren und dann auch meine Meinung sagen“, sagt die Anwohnerin. Im Stadtteil bestehe viel Unsicherheit. „Es brodelt“, so Dehne. Die Vertreter der Stadt mussten sogar von Security-Mitarbeitern geschützt werden, so die Meusdorferin. Das gehe dann doch zu weit.

Die Besucher vom Montag hoffen nun auf einen neuen Termin für die Gesprächsrunde. Die Stadt hat einen weiteren Infoabend zugesagt, nannte aber noch kein Datum. Auch der Ort sei unklar. Möglicherweise wird nach einem größeren Raum gesucht. Am Montag mussten rund 100 Interessenten vor dem Gebäude warten, weil sie keinen Platz mehr fanden.

Das alte Schulgebäude in der Höltystraße war Ende Januar bereits Ziel eines gewaltsamen Übergriffs. Eine Gruppe von bis zu sieben Personen versuchte, einen selbstgebastelten Sprengsatz zu zünden. Allerdings richtete der Böller aus Spraydosen, Grillanzünder und Papier keinen Schaden an der Fassade an. Das Operative Abwehrzentrum (OAZ) der Polizei ermittelt wegen Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion.

Von mro

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