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Lokales Stadt lässt 55.000 Glühweintassen für den Leipziger Weihnachtsmarkt produzieren
Leipzig Lokales Stadt lässt 55.000 Glühweintassen für den Leipziger Weihnachtsmarkt produzieren
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22:16 21.10.2015
So sehen die Glühweintassen 2015 auf dem Leipziger Weihnachtsmarkt aus. Quelle: Kempner
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Leipzig

Sie werden wie im Vorjahr in Form eines Punschtöpfchens wieder sehr bauchig aussehen, nur ihre Farbe wird dieses Mal vulkanrot leuchten. Die Rede ist von 55.000 Glühweintassen, die die Stadt Leipzig für den diesjährigen Weihnachtsmarkt hat anfertigen lassen.

Vom 24. November bis 23. Dezember gibt es die guten Stücke mit historischem Motiv sowohl mit und ohne 1000-Jahre-Logo. Anfang Februar votierten die Leipziger via Internet, in welcher Farbe die Glühweintasse erhältlich sein soll. Die Auswahl variierte von dunkelgrün bis karminrot. „Aus hygienischen Gründen und um das 1000-Jahre-Logo zur Geltung zu bringen, blieb der Innenteil unveränderlich beige, wie beim letzten Mal“, sagt Alexander Gruß vom Marktamt der Stadt Leipzig.

Die Würfel fielen und die Lieblingsfarbe der Voting-Teilnehmer war vulkanrot. Ende März begann die Produktion, die um 15.000 Exemplare erhöht wurde. Denn die dunkelblauen Tassen des Vorjahres, insgesamt 40.000 Stück, waren beim vergangenen Weihnachtsmarkt ein höchst beliebtes Souvenir. „Normalerweise bleiben immer um die zehntausend Tassen übrig, vergangenes Jahr fanden allerdings nur wenige Hundert ihren Weg in die Sammelstellen zurück“, erzählt Gruß vom Marktamt.

Die Markthändler mussten dann notgedrungen auf Tassen aus den Vorjahren bis hin zu 1998 zurückgreifen, denn nachproduziert werden die aktuellen Exemplare nicht. Der vulkanrote Tassenstar wird nicht bei allen Händlern angeboten. Einige, zum Beispiel Mittelaltermarktstände, haben ihre eigenen Gläser und Krüge mit anderem Design.

Glühweinpreise noch unklar

Ob und wie sich der Mindestlohn auf die Glühweinpreise dieses Jahr auswirken wird, kann das Marktamt nicht vorhersagen. „Die Preise sind den Händlern selbst überlassen“, sagt Gruß. Die Standgebühren seien jedenfalls stabil geblieben. So bezahlt ein Händler mit alkoholischem Ausschank pro Quadratmeter 18,50 Euro je Tag. Verkauft er zu den Heißgetränken noch Imbiss-Kleinigkeiten dazu, kommt er täglich um vier Euro günstiger weg.

Laut repräsentativer Umfrage der Stadt Leipzig empfanden nur neun Prozent der Weihnachtsmarktbesucher 2014 die Angebote beim Leipziger Budenzauber als zu teuer. Vor sechs Jahren lag dieser Anteil noch bei 12 Prozent.

Optischer Höhepunkt ist dieses Jahr zum dritten Mal in Folge eine Fichte aus dem Vogtland, die am 5. November auf dem Marktplatz aufgestellt wird. Die Schmuckbäume fürs Wohnzimmer werden dieses Jahr ein bisschen teurer. Laut dem Bundesverband der Weihnachtsbaumerzeuger kann der laufende Meter für die Nordmanntanne bis zu vier Euro mehr kosten. Auch bei den Blaufichten erhöht sich der laufende Meter um einen Euro.

Von Melanie Steitz

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