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Lokales Stadt legt neues Konzept für Lindenauer Hafen vor – Anbindung erst Ende 2012
Leipzig Lokales Stadt legt neues Konzept für Lindenauer Hafen vor – Anbindung erst Ende 2012
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22:04 27.04.2010
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Leipzig

Der erste Spatenstich soll im kommenden Jahr erfolgen. Ursprünglich sollte das 620 Meter lange Verbindungsstück bereits 2011 schiffbar sein.

 

Zur weiteren Entwicklung des Großprojekts wird Oberbürgermeister (OBM) Burkhard Jung im Juni drei Vorlagen in den Leipziger Stadtrat einbringen. Unter anderem ist danach vorgesehen, östlich des Hafenbeckens Flächen für Wohnungsbau sowie für Freizeit- und Hafeneinrichtungen zu schaffen. Das Westufer soll renaturiert und landschaftlich gestaltet werden.

„Die Aufwertung des Lindenauer Hafens und seine Einbindung in das sich entwickelnde Leipziger Gewässernetz erhöhen langfristig die touristische Attraktivität der ganzen Region Leipzig“, sagte Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal, der das Konzept am Dienstag zusammen mit Baubürgermeister Martin zur Nedden in der Dienstberatung des Stadtoberhaupts vorstellte.

„Am Lindenauer Hafen sollen Angebote für Wohnen, Freizeit, Gewerbe und Dienstleistungen entstehen, die es in dieser Qualität in Leipzig bisher nicht gibt“, ergänzte zur Nedden. Dies ermögliche es der Stadt, neue Zielgruppen anzusprechen und Nachfragen zu befriedigen, die bislang nur außerhalb der Stadt bedient würden.

Großprojekt soll 22,3 Millionen Euro kosten

Um Fördergelder für die verschiedenen Maßnahmen zu erhalten, wurde von der Stadt eine Prioritätenliste erstellt. Alle Vorhaben, die zur Nutzung des Hafens unerlässlich sind, haben dabei höchste Priorität. Dazu zählen auch die Verkehrsanbindung des Areals sowie die Wegeverbindungen vom zentralen Hafenbereich zum sogenannten Nordkopf mit den Speichergebäuden.

Insgesamt sind für diese Maßnahmen inklusive des Hafendurchstichs rund 22,3 Millionen Euro veranschlagt, davon rund 13,5 Millionen Euro Fördermittel. Der städtische Anteil soll rund 4,7 Millionen Euro betragen, die restlichen vier Millionen Euro sollen durch die Vermarktung von Bauland im Hafenareal eingenommen werden.

Erst später realisiert werden nach Angaben der Stadt der Ausbau des Nordkopfes zum vorläufigen Endpunkt des Leipziger Gewässerverbundes sowie die Freilegung und Renaturierung des Westufers. Auch die Ausweitung des Hafenbeckens sei zunächst nur eine Option für die Zukunft, hieß es.

nöß

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