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Lokales Stadtteilarbeit gegen Einbrüche – Polizei und Verwaltung stellen Vorsorgekonzept vor
Leipzig Lokales Stadtteilarbeit gegen Einbrüche – Polizei und Verwaltung stellen Vorsorgekonzept vor
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22:02 15.12.2014
Bei nahezu 20 Prozent aller Einbrüche im Jahr 2012 machten sich die Täter in Leipzig die Eigenheiten der Wohnungstüren in Altbauten zu Nutze (Symbolfoto). Quelle: dpa
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Leipzig

Das ist Teil des ersten gemeinsamen Präventionskonzepts, das die Leipziger Verwaltung und die Polizei am Dienstag im Zeitgeschichtlichen Forum vorgestellt haben. Dort präsentierten die Organisatoren auch die Ergebnisse der jüngsten Sicherheitsumfrage. Demnach nutzen 42 Prozent der Leipziger selten oder nie Vorrichtungen gegen Einbrüche am Haus oder an der Wohnung. Besonders in Altbauwohnungen räche sich das oftmals, so Polizeipräsident Bernd Merbitz, denn: „Das ziehen der Kantenriegel ist in Leipzig eine beliebte Einbruchmethode.“

Beim Kantenriegelziehen nutzen Täter die Eigenheiten der oftmals aus zwei Flügeln bestehenden Wohnungstüren in Gründerzeitbauten. Einer der beiden Türhälften ist dort meist mit kleinen Riegeln oben und unten arretiert. Diese lassen sich leicht mit einem Draht oder einer Klinge öffnen. Danach kann die Tür einfach aufgedrückt werden. „Im Jahr 2012 wurde beinahe jeder fünfte Einbruch auf diese Weise begangen“, so Merbitz.

Mit allgemeinen Informationen, Appellen oder Warnhinweisen habe sich die Bereitschaft der Leipziger zur Vorsorge gegen Einbrüche bislang offenbar nicht ausreichend erhöhen lassen, stellte Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (Linke) fest. Nun sollen direktere Ansprachen und ortsbezogene Konzepte weiterhelfen.

Am neuen Leipziger Konzept sind neben dem KPR auch die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB), die Sparkassen-Versicherung Sachsen, die Universität Leipzig, die Justizvollzugsanstalt Leipzig und die Wohnungsgenossenschaft Unitas beteiligt.

Weitere Informationen unter www.leipzig.de/kpr

chg

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