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Lokales Stadtverwaltung legt Entwicklungskonzept für den Leipziger Osten vor
Leipzig Lokales Stadtverwaltung legt Entwicklungskonzept für den Leipziger Osten vor
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23:13 08.01.2013
Spielplatz und Grünflächen am Rabet Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Im Februar sollen die Vorschläge dem Stadtrat unterbreitet werden. Grundlage des Konzepts sind die Ergebnisse einer im April 2011 veranstalteten Strategiewerkstatt.

Um Unternehmensansiedlungen zu fördern sollen die Gewerbestandorte entlang der Bahnschneise aufgewertet werden. Im Bereich der Eisenbahn- und Hedwigstraße will die Stadt ein Gründerzentrum für die Kreativwirtschaft etablieren. Langfristig soll der Leipziger Osten ein Gymnasium bekommen, auch sollen leerstehende Schulgebäude reaktiviert werden. Das Konzept sieht zudem den Aufbau eines Bildungsnetzwerks vor.

Kinder gestalten den Leipziger Osten im Rahmen eines Graffiti-Workshops an der Eisenbahnstraße. Auch für Kultur und Kreativität sollen im Quartier Freiräume geschaffen werden. Quelle: Felix Almes

Der Neustädter Markt und Rabet sollen nach den Plänen der Stadt in Zukunft die Keimzelle eines neuen „Kultur- und Kreativraums“ bilden. Um die Anbindung des Leipziger Ostens an das Stadtzentrum zu verbessern soll eine direkte und sichere Rad- und Fußverbindung in Richtung Rabet geschaffen werden. Entlang der früheren Eisenbahntrassen soll ein Grün- und Wegesystem – der „Parkbogen Ost“ entstehen. Ferner möchte die Stadt ein innovatives Vermarktungskonzept für die von hohem Leerstand betroffenen Gründerzeithäuser in Leipzig-Volkmarsdorf erproben.

Die Stadt legt wert darauf, dass das nun vorgelegte Entwicklungskonzept nicht als etwas Statisches zu verstehen sei. Das Papier solle auch in Zukunft in Zusammenarbeit mit Bürgern und Experten weiterentwickelt und den Bedürfnissen angepasst werden.

joka

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