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Lokales Start für "Kleinmesse-Extra" zum Stadtjubiläum
Leipzig Lokales Start für "Kleinmesse-Extra" zum Stadtjubiläum
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Erste Testfahrt gestern: Noch haben alle gut Lachen, doch wenn das Hochgeschwindigkeitskarussell erst mal Fahrt aufnimmt, heißt es schlicht feste festhalten! Quelle: André Kempner
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Leipzig

Dafür wurden gestern die Tore am Cottaweg geöffnet. Bis 16. August stehen sie Groß und Klein täglich ab 14 Uhr offen. Eine bunte Mischung aus Fahr- und Versorgungsgeschäften sowie spektakuläre Attraktionen wurden auf den Platz gezaubert. Laut Seiferth mischt sich unter die Getränke-, Waffel- und Losbuden sowie Autoscooter, Geisterbahn, Break Dance und Nostalgie-Eisenbahn auch so manche Neuheit. Der Hard-Rock-Express und ein Hochgeschwindigkeits-Karussell, das bis zu 220 Stundenkilometer schnell ist, zum Beispiel.

Vor allem aber freut sich Seiferth auf das Highlight des Kleinmesse-Extras, auf eine Weltneuheit der internationalen Hochseilartistik, auf ein Gastspiel der Geschwister Weisheit vom 6. bis 9. August. In zwölf bis 40 Metern Höhe - über den Köpfen der Besucher - werden die zehn Artisten mit einer Motorrad-Sensationsshow und drei KTM-Maschinen aufwarten. "Für mich sind die Weisheits die besten Artisten, die es gibt!", schwärmt Seiferth.

Nun, sowohl Letztere als auch die Schausteller blicken jeweils auf eine langjährige Familientradition zurück - das verbindet. Die aus Gotha stammende Hochseiltruppe Geschwister Weisheit wurde 1900 "durch unseren Stammvater Friedrich Wilhelm Weisheit begründet", wie der heutige Chef der weltweit bekannten Artisten-Dynastie, Peter Mario Weisheit, sagt. Nach Leipzig wird seine Truppe überdies ihre historische Hochseil-Show "Anno Dazumal" mitbringen, die in Monte Carlo beim 35. Zirkusfestival ausgezeichnet wurde.

Eine kleine und eine größere Neuigkeit hat Seiferth außerdem parat. Die kleine: "Ab sofort können bei allen Kleinmessen an den Eröffnungstagen, immer von 14 bis 15 Uhr, alle Fahr- und Schaugeschäfte für jeweils nur einen Euro pro Tour genutzt werden", sagt der Schausteller-Chef. Bei der größeren News geht es um ein Stück Kleinmesseplatz, auf den - wie berichtet - RB Leipzig für Trainingszwecke ein Auge geworfen hat. Auf gut 4000 Quadratmeter am Nordende. Das hatte die Schausteller anfangs recht unglücklich gemacht. "Wir haben uns mit dem Oberbürgermeister und RB jetzt aber verständigt. Wir überlassen den Rasenballern die Fläche, stellen uns dafür mit auf den gut 4000 Quadratmetern, die momentan unserem Haupttor vorgelagert sind, auf", so Seiferth. Bliebe das Parkplatzproblem. Denn aktuell können Besucher wie Schausteller auf dem Areal am Cottaweg ihre mobilen Untersätze abstellen. "Dafür werden wir mit der Stadt in der Umgebung noch eine Lösung finden müssen", sagt der Vereinschef.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.08.2015
Angelika Raulien

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