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Start in der Max-Liebermann-Straße

Start in der Max-Liebermann-Straße

Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt hat die Stadtverwaltung im Norden Leipzigs eines der beiden größten Straßenbauprojekte des Jahres gestartet: Die Max-Liebermann-Straße wird für insgesamt 11,6 Millionen Euro von der Louise-Otto-Peters-Allee bis zur Landsberger Straße vierstreifig ausgebaut.

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Nichts geht mehr: In der Max-Liebermann-Straße haben die ersten Tiefbauarbeiten begonnen. Am Montag startet der Straßenbau.

Quelle: André Kempner

Das Mammut-Vorhaben wird sich bis Mai 2012 hinziehen und soll die Georg-Schumann-Straße von Verkehr entlasten helfen.

Eigentlich sollten die Umbauarbeiten längst begonnen haben. Denn die Liebermannstraße wird dringend benötigt, wenn Ende dieses Jahres die neue Bundesstraße 6 (West) für den Verkehr freigegeben ist und dort deutlich mehr Verkehr rollt. Doch wegen Koordinierungsproblemen musste der Baustart verschoben werden und auch der für vergangenen Oktober avisierte Beginn (die LVZ berichtete) kam nicht zustande. Erst am 8. März rückten die Bauleute an. "Zurzeit verlegen die Wasserwerke im Knoten Landsberger/Max-Liebermann-Straße Leitungen", sagte am Dienstag Christoph Bock, Sprecher des Verkehrs- und Tiefbauamtes. "Der Straßenbau beginnt in der kommenden Woche zwischen Landsberger und Olbrichtstraße auf der Nordseite der Trasse."

Die Tiefbau-Experten der Stadt wollen die Umgestaltung der Max-Liebermann-Straße in mehreren Bauabschnitten in Angriff nehmen. Autofahrer müssen deshalb dort mit unterschiedlichen Einschränkungen rechnen. So ist geplant, am 25. Mai die Liebermannstraße von der Kreuzung Olbrichtstraße bis zur Slevogtstraße komplett zu sperren - und zwar bis zum 20. Mai 2011. "In diesem Bereich liegen die auszutauschenden Ver- und Entsorgungsleitungen in der Straßenmitte; an sie kämen die Baufirmen ohne Vollsperrung nicht heran", begründet Bock diese Einschränkung. Anlieger könnten aber weiterhin ihre Grundstücke ansteuern. "Auch der Knoten Olbrichtstraße kann zunächst noch genutzt werden", betont der Sprecher. Aber ab 23. Juli sei auch diese Kreuzung gesperrt - voraussichtlich bis Mai kommenden Jahres.

Nach dem 20. Mai 2011 soll die Max-Liebermann-Straße zumindest wieder stadteinwärts - also in östliche Richtung - genutzt werden können. "Das ist möglich, weil wir dann zunächst überall in der Südhälfte der Trasse bauen", skizziert Bock die Pläne. "Von August 2011 bis April 2012 folgt dann die Nordseite." Die Kreuzung Landsberger Straße werde ebenfalls halbseitig gebaut - und soll dabei weiter nutzbar sein.Nach Ansicht der städtischen Verkehrsplaner sollten Autofahrer den Baubereich bis April 2012 möglichst weiträumig umfahren. "Wir empfehlen den Autofahrern, die aus Richtung Osten anrollen, über die Pittler- und die Georg-Schumann-Straße auszuweichen", so der Sprecher. Natürlich könnten diese Autofahrer ab Dezember 2010 - also ab der Verkehrsfreigabe der neuen B 6 (West) - auch von der Pittlerstraße geradeaus bis zur Louise-Otto-Peters-Allee fahren, aber wer dann an der Kreuzung Slevogtstraße in Richtung Georg-Schumann-Straße abbiegen wolle, werde vermutlich längere Zeit warten müssen. Der Grund: Die Kreuzung ist in diesem Bereich nicht für eine Fahrzeugflut ausgelegt.Den Autoverkehr, der die Max-Liebermann-Straße in Richtung Westen durchquert, wollen die Verkehrsplaner weiträumig über die Essener Straße nach Wiederitzsch und Lindenthal und von dort über die Louise-Otto-Peters-Allee auf die neue B 6 (West) lenken. Wer wolle, heißt es im Rathaus, könne ab Dezember 2010 natürlich auch auf die Georg-Schumann-Straße ausweichen und von dort über die Slevogtstraße auf die neue B 6 (West) in Richtung Westen rollen.

Andreas Tappert

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