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Lokales Staus in der Liebigstraße – Autos kürzen über Klinikgelände ab
Leipzig Lokales Staus in der Liebigstraße – Autos kürzen über Klinikgelände ab
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19:30 17.07.2015
Wegen der Baustelle in der Nürnbergerstraße wälzt sich nun täglich zur Rush-Hour eine Blechlawine am Uniklinikum vorbei. Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

Drei Dinge prägen das Bild der Liebigstraße: Weißkittelträger, Krankenwagen und Fahrradfahrer. Neuerdings wird das vermehrt von Blechlawinen gestört. Vor allem zu den üblichen Arbeitsbeginn- und Feierabend-Zeiten fordert das Geschlängel vor dem Haupteingang der Uni-Klinik Nerven wie Drahtseile. Grund der unverhältnismäßig hohen Frequentierung ist die Vollsperrung der Nürnberger Straße.

Zwischen der Auguste-Schmidt-Straße und der Sternwartenstraße werden seit Anfang der Woche Leitungen saniert. Bis Ende des Monats werden die Arbeiter auf der Baustelle der Kommunalen Wasserwerke damit beschäftigt sein. Zwei Alternativen werden den Autofahrern angeboten, die sich gen Süden bewegen. Ausgeschildert sind die Umleitungen wie folgt. Einerseits über die Prager Straße, Johannisallee und Straße des 18. Oktober. Andererseits über den Grimmaischen Steinweg, den Augustus- und Roßplatz, auf die Grünewald- und Windmühlenstraße.

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In der Nürnberger Straße wird gebaut. Viele Autofahrer weichen nicht auf die ausgeschilderten Umleitungen aus, sondern nehmen die Liebigstraße. Dort kommt es deshalb zu Staus.

Nur scheint das vor allem Einheimische nicht zu interessieren. Die fassen den Umweg lieber kürzer. Über die Stephan- oder Talstraße drängen die Autos auf die Liebigstraße. Dort ist lediglich eine Geschwindigkeit von 20 Kilometer pro Stunde erlaubt. Die Rechts-vor-Links-Regelung führt an den beiden Kreuzungen oft zu Patt-Situationen.

Machen können da Stadt oder Polizei nichts. „Diese Straßen dürfen im Rahmen ihrer Widmung und eventuell bestehender Verkehrsverbote von jedermann genutzt werden“, heißt es seitens des Tiefbauamtes. Um den Schleichverkehr zu unterbinden gäbe es in der Regel zwei Möglichkeiten: 1. die Sperrung der Umfahrungen oder 2. ein generelles Fahrverbot für bestimmte Verkehrsarten. Das müsse begründet werden, etwa mit dem Ausbaugrad oder dem Zustand der Straße. „Solche Gründe liegen in diesem Fall nicht vor“, so das Tiefbauamt.

In fünf Bauabschnitten werden seit Anfang des Monats zwischen Nürnberger und Seeburg-Straße die Trink- und Abwasserleitungen erneuert. Das macht eine Vollsperrung dieser Straßen nötig. Ende Oktober soll die Maßnahme abgeschlossen sein.

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