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Lokales Straßen weiter beleben: Nach Wächterhäusern kommen nun Wächterläden
Leipzig Lokales Straßen weiter beleben: Nach Wächterhäusern kommen nun Wächterläden
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21:07 18.06.2010
Auch in der Eisenbahnstraße sollen Wächterläden entstehen. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Finanziert wird das Projekt aus dem Programm „Stadtumbau Ost“.

Wie das ASW mitteilte, geht es dabei vor allem um Objekte an der Georg-Schumann-, der Georg-Schwarz- und der Eisenbahnstraße. Erste Verträge seien bereits unterzeichnet. So will der Verein Durchblick einen Laden in der Eisenbahnstraße 91 als Galerie für Werke behinderter Künstler nutzen. Den ehemaligen Blumenladen in der Georg-Schwarz-Straße 14 möchte eine amerikanische Künstlerin in eine Fundgrube für Kunstobjekte aus DDR-Zeiten verwandeln.

Das Prinzip der Wächterläden ist denkbar einfach: Leere Ladenflächen – und damit auch die Straßen, in denen sie liegen – sollen belebt werden, indem Existenzgründer, Kreative und Selbstständige die Möglichkeit erhalten, in ihnen zu günstigen Konditionen ihre Vorstellungen zu entwickeln. Das finanzielle Risiko sei dabei gering und die Mietvertragsbindung auf Wunsch kurz, informierte das ASW weiter.

Damit werde auf das Projekt Wächterhäuser aufgebaut, bei dem unsanierte, leerstehende Häuser auf Grundlage einer Gestattungsvereinbarung mit den Eigentümern durch innovative Nutzer erhalten werden. Das Konzept, das 2004 in Leipzig ebenfalls vom Verein HausHalten ins Leben gerufen wurde, ist mittlerweile auch in anderen Städten erfolgreich umgesetzt worden.

www.haushalten.org

stb

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