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Lokales Straßenzustand im Leipziger Osten beschäftigt Stadtbezirksbeirat
Leipzig Lokales Straßenzustand im Leipziger Osten beschäftigt Stadtbezirksbeirat
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23:59 21.11.2013
Straßenschäden im Leipziger Osten sollen behoben werden. Quelle: André Kempner

Jetzt sei der Trinkwasserleitungs- und Gehwegbau in der Alt-Paunsdorfer Straße Am Bauernteich an der Reihe, erfuhren die Beiräte. Im neuen Jahr seien die Bürgersteige in der Edlichstraße und im Bereich Gutsparkstraße dran.

Als Gesprächspartner aus dem Rathaus waren Christoph Bock, Abteilungsleiter im Verkehrs- und Tiefbauamt, und dessen Mitarbeiter für Straßenunterhaltung, Dirk Kleemann, in den Osten gekommen. Bock betonte, dass der Investitionsbedarf für das rund 1670 Kilometer lange Netz jährlich 57 Millionen Euro betrage. Tatsächlich aber stünden nur je 20 Millionen Euro zur Verfügung. Noch kritischer sehe die Situation bei der Unterhaltung der Straßen aus, zu der ja auch die Beseitigung der Schlaglöcher gehört. Hier müssten pro Jahr zwölf Millionen bereitgestellt werden, nur um das Nötigste in Ordnung zu bringen. Das Amt hingegen bekomme für diese kommunale Pflichtaufgabe gerade mal vier Millionen Euro zugewiesen.

Beiräte wie Kerstin Weißgerber, Henry Hufenreuter, Henning Striegan und Stephan Stach wollten wissen, was 2014 an Straßenbaumaßnahmen zwischen Heiterblick und Anger-Crottendorf, Neustadt-Neuschönefeld und Paunsdorf beziehungsweise Engelsdorf geplant sei. "Jetzt ist der Trinkwasserleitungsbau in der Alt-Paunsdorfer Straße Am Bauernteich an der Reihe, dort bringen wir gleich die Gehwege mit auf Vordermann", antwortete Kleemann. Im neuen Jahr seien auch die Bürgersteige in der Edlichstraße und im Bereich Gutsparkstraße dran.

Bock versicherte, dass in einigen Straßen die Oberflächen versiegelt werde. Wo allerdings, vermochte er noch nicht zu sagen. "Wir müssen abwarten, welche Schäden der bevorstehende Winter anrichtet", erläuterte er. Der Sprecher des Tiefbauamtes räumte ein, dass der Zustand vor allem der Anliegerstraßen kritikwürdig sei. Nicht wenige dieser Trassen seien in den zurückliegenden Jahren lediglich "unterhalten", also geflickt worden, wo eigentlich eine grundhafte Erneuerung nötig gewesen wäre. "Das kommt uns jetzt teuer zu stehen", so Bock. Auf Anfrage versicherte er dem Gremium, dass der Zustand aller Hauptstraßen im Zwei-Wochen-Rhythmus kontrolliert werde. Die Haupterschließungsstraßen würden vierteljährlich, die Anliegerstraßen halbjährlich unter die Lupe genommen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.11.2013

Günther Gießler

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