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Lokales Streit um Leipzigs Einheitsdenkmal - OLG Dresden rügt fehlende Transparenz
Leipzig Lokales Streit um Leipzigs Einheitsdenkmal - OLG Dresden rügt fehlende Transparenz
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17:12 04.02.2014
Der Entwurf "Siebzigtausend" der Firmen M+M und Annabau. Quelle: dpa Kempner
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Dresden/Leipzig

Zuvor war die Beschwerde der Macher des ursprünglich erstplatzierten Entwurfs "Siebzigtausend" für das Denkmal mündlich verhandelt worden.

Wie eine Gerichtssprecherin sagte, kam der Vergabesenat in einer „vorläufigen Rechtsauffassung“ zu dem Schluss, dass ein Preisgericht auch im sogenannten Nachprüfungsverfahren möglichst in seiner ursprünglichen Besetzung erhalten bleiben müsse. Zudem hätten den Wettbewerbsteilnehmern in Phase zwei die Bewertungskriterien klarer gemacht werden und Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben werden müssen. Das sei aber nicht passiert.

In dem Nachprüfungsverfahren war das Team der Firmen M+M aus München und Annabau Berlin vom ersten auf den dritten Platz gerutscht. Sie leiteten daraufhin juristische Schritte ein. Ihr Entwurf „Siebzigtausend“, bestehend aus bunten, tragbaren Würfeln, war in der Bevölkerung heftig kritisiert worden. Das Denkmal sollte eigentlich im Oktober dieses Jahres fertig sein. Inzwischen ist ungewiss, wann überhaupt mit der Errichtung begonnen werden kann. Das Urteil im laufenden Verfahren soll am 25. Februar verkündet werden.

dpa

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