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Lokales Studenten spielen um „Risiko“-Meisterschaft am Völkerschlachtdenkmal
Leipzig Lokales Studenten spielen um „Risiko“-Meisterschaft am Völkerschlachtdenkmal
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18:08 08.04.2011
15 Studenten aus verschiedenen Ecken Deutschlands haben in Leipzig um die Krone des besten „Risiko“-Spielers gekämpft. Quelle: dpa
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Leipzig

Vor der historischen Kulisse des Völkerschlachtdenkmals sind 15 Studenten aus verschiedenen Ecken Deutschlands zum Finale der ersten deutschen „Risiko“-Studentenmeisterschaft gekommen. Arens kommt ins Endspiel. Dort muss er sich am Nachmittag allerdings doch noch geschlagen geben. Sebastian Fischer (24) aus Würzburg erobert die ganze Welt auf dem Brettspielklassiker und gewinnt 1000 Euro Preisgeld.

Veranstaltet wurde die Studentenmeisterschaft vom Hersteller des Spiels. Sprecher Jörg Mutz sagt, die Idee sei eher spontan geboren worden. Die Studenten hätten von sich aus im sozialen Netzwerk Facebook „Risiko“-Gruppen gebildet und sich dort zum Spielen verabredet. „Das haben wir mitbekommen und dann an verschiedenen Hochschulen zu Vorausscheidungsturnieren eingeladen.“ Am Ende qualifizierten sich Spieler aus Köln, Münster, Würzburg und Göttingen fürs Finale in Leipzig.

Karen Schlinkert ist eine der wenigen jungen Damen, die mit am Spieltisch sitzen. „Eigentlich ist „Risiko“ ein klassisches Jungs-Spiel“, sagt Mutz. Die 20-jährige Wirtschaftsingenieurs-Studentin berichtet, sie habe früher als Kind viel mit ihrem Bruder gespielt. „Mir gefällt an „Risiko“, dass man sich so oft freuen kann, wenn man jemanden besiegt hat“, sagt sie und lacht. Und sie findet, dass Jungs auch anders spielen: immer voll auf Angriff.

Die Idee einer Meisterschaft finden die Studenten allesamt lustig. „Risiko“-Spielen mache Spaß und die Einladung zu einem Leipzig-Trip haben sie gerne angenommen. Das Ambiente passe perfekt, schließlich komme auch „Risiko“ mit einem historischen Flair daher. Mutz sagt, für die Zukunft werde überlegt, den Titelkampf nicht nur auf Studenten zu beschränken. Auch bei anderen Brettspielen würden längst deutsche Meister gesucht.

Birgit Zimmermann, dpa

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