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Lokales Studentenwohnungen in Leipzig vergleichsweise günstig
Leipzig Lokales Studentenwohnungen in Leipzig vergleichsweise günstig
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11:46 11.04.2017
Die Mieten für Studentenwohnungen steigen auch in Leipzig (Symbolbild). Quelle: dpa
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Köln/Leipzig - 

Studenten können in Leipzig laut einer Studie im Vergleich zu anderen deutschen Universitätsstädten am billigsten wohnen. Zwar sind die Mieten seit Beginn des Jahrzehntes auch dort gestiegen, doch die Preiserhöhungen fielen etwas geringer aus, wie aus einer neuen Studie des Institutes der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln hervorgeht.

Demnach lagen die Mieten für eine Studentenbleibe dort im zweiten Halbjahr 2016 bei durchschnittlich unter 6,50 Euro pro Quadratmeter. Das bedeutet ein Anstieg im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 um 21 Prozent. Ähnlich günstig kann der akademische Nachwuchs in Bochum wohnen. Für eine typische Studentenwohnung mit einer Größe von 30 Quadratmetern müssen Leipziger Studenten nun rund 322 Euro ausgeben (Warmmiete), während die Wohnkosten für die gleiche Wohnung in München mit 634 Euro fast doppelt so hoch ausfallen.

München teuerstes Pflaster

Damit bleibt München das teuerste Pflaster für Studenten. Dort kostete eine durchschnittliche Studentenbleibe im zweiten Halbjahr 2016 bereits mehr als 17 Euro pro Quadratmeter. Dahinter liegen Stuttgart und Frankfurt mit jeweils über 13 Euro pro Quadratmeter.

Insgesamt analysierten die Forscher den studentischen Wohnungsmarkt in 15 Universitätsstädten. Datengrundlage waren Mietangebote auf den Internetportalen Immobilienscout 24 und wg-gesucht.de seit 2010. Das Institut untersuchte Wohnungen, die für Studenten grundsätzlich infrage kommen - Luxusbleiben also ausgenommen. Allein für das zweite Halbjahr 2016 werteten die Experten mehr als 80 000 Inserate aus.

Von LVZ

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