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Lokales Tangentenviereck Nord: Umbau der Emil-Fuchs-Straße für 2,7 Millionen Euro geplant
Leipzig Lokales Tangentenviereck Nord: Umbau der Emil-Fuchs-Straße für 2,7 Millionen Euro geplant
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16:42 10.02.2010
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Leipzig

Wie das Rathaus am Mittwoch mitteilte, liegt die endgültige Entscheidung beim Stadtrat, der auf seiner Sitzung im März über den Bebauungs- und Finanzierungsplan abstimmen wird.

Von September bis zur Eröffnung von Gondwanaland im Leipziger Zoo Mitte 2011 sollen die Emil-Fuchs-Straße und ein etwa 100 Meter großes Stück der Uferstraße westlich der Löhrstraße zweistreifig ausgebaut werden. Geplant sind unter anderem eine räumliche Erweiterung der Kreuzungsbereiche sowie Querungshilfen für Fußgänger. Durch die geplanten Radwege entsteht nach Angaben der Stadt eine durchgängige West-Ost-Verbindung für Radfahrer. Die Baumaßnahmen machen eine Vollsperrung der gesamten Trasse notwendig.

Insgesamt sind rund 2,7 Millionen Euro für die Sanierung vorgesehen. Die Stadt Leipzig übernimmt davon rund 1,5 Millionen Euro. Beim Freistaat Sachsen wurden zusätzlich Fördermittel beantragt. Eine Beteiligung an den Kosten kommt jedoch auch auf die Anwohner zu. Diese sollen sich „entsprechend den derzeit geltenden rechtlichen Rahmenbedingungen" zu 25 Prozent an den beitragsfähigen Kosten beteiligen, heißt es.

Das geplante Tangentenviereck Nord verläuft vom Knoten Rackwitzer Straße / Wittenberger Straße über Berliner Straße, Uferstraße und Emil-Fuchs-Straße bis zum Knoten Leibnizstraße und mündet dort in den Zöllnerweg. „Das Projekt wird mit dem Bau dieses Teilstücks einen großen Schritt voran gebracht", sagte Baubürgermeister Martin zur Nedden (SPD). Dem Tangentenviereck Nord komme eine entscheidende Rolle im Verkehrskonzept für den Zoo nach der Fertigstellung von Gondwanaland und auch für die Erreichbarkeit der Kongresshalle zu.

Die vorliegenden Planungen seien unter umfassender Einbeziehung der Bürger entstanden, betont zur Nedden. So fanden von 2006 bis 2008 sechs Bürgerstammtische statt, an denen Vertreter von Bürgervereinen, des Stadtrates und der Stadtbezirksbeiräte Nord und Mitte, Vertreter von Institutionen und Verbänden und der Stadtverwaltung teilnahmen. Der Trassenverlauf, der den weiteren Planungen zugrunde liegt, sei auch Ergebnis der detaillierten Diskussionen des Bürgerstammtisches, heißt es aus dem Rathaus.

Robert Nößler

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