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Lokales Tanzprofis machen Leipziger fit für den „Super Grand Prix 2018“
Leipzig Lokales Tanzprofis machen Leipziger fit für den „Super Grand Prix 2018“
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09:01 08.10.2018
Riesenspaß beim Tanzworkshop in der LVZ-Kuppel: Die Profis Oliver Thalheim und Tina Spiesbach (Mitte vorn) legen vor, und die Hobby-Tänzer geben alles – darunter die Jüngsten der Runde: die Geschwister Lea und Jean-Luc Petzold (rechts). Schon zum dritten Mal dabei: Kerstin und Ingolf Mohring. Quelle: Fotos: André Kempner
Leipzig

„Er ist das Körbchen – und ich das Ei ...“ Sofort hat Tina Spiesbach die Lacher auf ihrer Seite. Ganz plastisch erklärt sie Tanzfiguren. Oliver Thalheim legt nach: „Männer, Arme hoch, die Damen drehen durch. Wir stehen kurz vor einem Ergebnis.“

Es ist Sonntagmittag. Und in der LVZ-Kuppel läuft der Workshop mit den beiden Profi-Tänzern, den die Leipziger Volkszeitung ihren Lesern als ein besonderes Vergnügen angeboten hat. 15 Hobby-Tanz-Paare machen sich zunächst mit Discofox warm, bevor es ans Üben eines lateinamerikanischen Tanzes, der Rumba-Schritte, geht.

Schöne Überraschung

Das Besondere: Ihr Können werden die Paare bereits beim „Super Grand Prix 2018“ am 27. Oktober auf der Neuen Messe zeigen. Dann dürfen sie bei diesem internationalen Tanzsport-Event der 20 weltbesten Standard- und Lateinpaare, das um 19 Uhr beginnt, eine der Gästetanzrunden eröffnen.

Die jüngsten Teilnehmer des Workshops – das sind die Studentin Lea Petzold (20) und ihr „kleiner“ Bruder Jean-Luc, immerhin auch schon 18. Ihre Mutter hatte bei der LVZ-Verlosung für den Workshop ihr Glück versucht. „Aber erst, als die Zusage kam, hat sie es uns erzählt. Sie wollte uns überraschen“, berichten die Geschwister aus Eschefeld im Landkreis Leipzig.

Gute Stimmung

Beide haben schon einen Grundkurs absolviert, tanzen derzeit Standard in einer Formation in Altenburg. „Klassik spricht uns daher zwar mehr an als Latein“, sagt der Gymnasiast. „Die Rumba macht uns trotzdem viel Spaß“, ergänzt seine Schwester lachend. Und außerdem: „Die beiden Tanzlehrer verbreiten so gute Stimmung.“

Das finden auch Sylvia (53) und ihr Mann Thorsten Haubold (49) aus Zwenkau. Die Heimleiterin und der Hausverwaltungsleiter der Leipziger Oper haben zwar schon mal bei einem Salsa-Kurs ihre Runden gedreht – bei der Rumba jedoch versuchen sie sich zum allerersten Mal. Die Tanzlehrer seien so locker drauf. „Das ist erfrischend und ermutigend – gerade für uns“, so die gelehrigen Schüler.

Lob der Tanzlehrerin

Tina Spiesbach drosselt immer mal wieder das Tempo der Rumba-Titel wie etwa „Straight To ... Number One“ oder „I Follow Rivers“ und lobt nach fast zwei Stunden: „Alle haben hart gearbeitet. Eine komplexe Figurenfolge ist nicht ganz so einfach.“

Ganz bei der Sache ist auch Meta – und zwar als Zuschauerin. Die Zehnjährige hat ihre Eltern Uta Schwarzer (49) und Henry Ottilie (49; beide Tierärzte) begleitet. „Ein schöner gemeinsamer Sport, bei dem man auch andere kennenlernt“, würdigt das Ehepaar die Vorteile. Meta bleibt dennoch weiter Akrobatin – da ist sie sich sicher.

Freude nach dem Triple

Schon zum dritten Mal richtet die LVZ einen solchen Workshop aus – und immer mit Glück dabei sind Kerstin (57; Hausfrau) und Ingolf Mohring (56; Vorruheständler) aus Leipzig. Nach dem Triple freuen sich beide auf den Grand Prix der Profitänzer. „Das ist ein gewisser Jahreshöhepunkt für uns: Selbst auf dem Parkett zu stehen, auf dem sich auch die Profis bewegen“, sagt der 56-Jährige. Das Paar tanzt schon seit immerhin elf Jahren.

Von Sabine Kreuz

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