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Lokales Tapirtaufe im Zoo Leipzig: Jungtier heißt Ketiga
Leipzig Lokales Tapirtaufe im Zoo Leipzig: Jungtier heißt Ketiga
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Der kleine Tapir im Zoo Leipzig wurde auf den Namen Ketiga getauft.  Quelle: dpa
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Leipzig

 - Die Tapir-Taufe eröffnete heute im Zoo Leipzig den Jubiläumstag zum fünfjährigen Bestehen seiner Riesentropenhalle Gondwanaland: Der jüngste Tapir-Nachwuchs trägt jetzt den Namen Ketiga. Die Pfleger hatten eine Überraschung vorbereitet und den Namen auf eine Tafel geschrieben. Damit die Taufgäste diesen lesen konnten, mussten Ketiga und seine Mutter aber erstmal die mit Leckereien wie Obst verdeckte Tafel freilegen. Danach nahm Tapirchen ganz aus eigenem Antrieb das Tauf-Bad.

Bei der Suche nach einem Namen für den kleinen Schabrackentapir sind im Zoo Leipzig mehr als 2000 Vorschläge eingegangen. Die Tierpfleger haben sechs Namen ausgewählt, über die bis zum 30. Juni im Internet abgestimmt werden konnte. Zur Auswahl standen: Basuki (Malayisch für: gedeihen), Bintang (Stern), Hutan (Wald), Ketiga (Dritter), Malam (in der Nacht geboren) und Sanuk (Spaß am Leben haben). Mit mehr als 30 Prozent der Zoo-Fans entschieden sich für Ketiga. Das Jungtier war am 2. Juni geboren worden.

Erfolgreiches Großprojekt

Zoo-Direktor Jörg Junhold zieht eine positive Bilanz des Großprojektes Gondwanaland. „Die Halle ist nach wie vor ein Besuchermagnet. Die Pflanzen haben sich brillant entwickelt. Das Klima hat sich gut eingespielt“, sagte Junhold. Auch der Tierbestand ist demnach gewachsen: Aus anfangs 40 Arten seien 140 Arten geworden. „Wir haben schöne Zuchterfolge: drei Tapire, zwei Ozelot-Jungtiere, aber auch die Tüpfelbeutelmarder“. Das Gondwanaland war am 1. Juli 2011 eröffnet worden. Der Bau kostete rund 67 Millionen Euro.

Erstmals ist Gondwanaland bis Mitternacht geöffnet.

Für die Tropenhalle seien in diesem Jahr einige Neuerungen geplant. Unter anderem sollen demnächst Königsgeier fliegen, sagte Junhold. Nicht in Sicht ist dagegen eine Tierart, auf die sich zur Eröffnung alle Augen gerichtet hatten: Opossums. Die schielende Beutelratte Heidi hatte sich 2011 zum Star des Zoos gemausert. Nachdem Heidi und ihre beiden Gefährten gestorben waren, beendete der Zoo jedoch die Opossum-Haltung und ließ an ihrer Stelle als erster Zoo außerhalb Australiens Tüpfelbeutelmarder einziehen.

Von lyn / dpa

Zoo Leipzig Special

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