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Tatort Weihnachtsmarkt:Polizei vermiest Dieben die Tour

Tatort Weihnachtsmarkt:Polizei vermiest Dieben die Tour

Für Leipzigs Langfinger lief das Weihnachtsgeschäft auch schon mal besser: Die Zahl der Taschendiebstähle auf dem Weihnachtsmarkt ist auf dem niedrigsten Stand seit Jahren.

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Idylle pur: Der Leipziger Weihnachtsmarkt sieht nicht nur gut aus - er ist auch sicherer geworden.

Quelle: Volkmar Heinz

Wie die Polizeidirektion gestern auf LVZ-Anfrage mitteilte, wurden seit der Eröffnung des Markttreibens am 26. November exakt 18 Fälle von Taschendiebstahl registriert (Stand 16. Dezember). Zum Vergleich: Beim Weihnachtsmarkt vor einem Jahr gab es insgesamt 34 derartige Diebstähle, 2011 waren es 29 und 2010 gar 37.

Auch bei den normalen Diebstählen halten sich die Fallzahlen im Rahmen. 14 Delikte registrierten die Ordnungshüter in diesem Jahr bislang. Im Jahr zuvor wurden 19 gezählt, 2011 waren es 18. Kein Vergleich zu früher: Im Jahr 2009 gelangten noch 40 Diebstähle auf dem Weihnachtsmarkt zur Anzeige.

Offenbar zahlt sich die zunehmende Präsenz von Polizeibeamten zur Vorweihnachtszeit in der Innenstadt aus. Denn eigentlich war der Weihnachtsmarkt stets auch für Kriminelle ausgesprochen lukrativ.

Das Gedränge zwischen den Marktständen - mehr als 250 sind es allein in diesem Jahr - und die vorweihnachtliche Sorglosigkeit vieler Besucher bietet reichlich Tatgelegenheiten, gerade für geschickte Taschendiebe.

So kam es etwa im Jahr 2002 noch zu 61 Straftaten wie Einbruch und Sachbeschädigung auf dem Markt, darunter allein 52 Taschendiebstähle. Als die Polizei jedoch begann, zunehmend auf Fußstreifen - uniformiert und zivil gekleidet - zu setzen, machte sie den Ganoven das Leben schwerer. Diebstähle wurden eingedämmt, Sachbeschädigungen sind mittlerweile gar kein Thema mehr.

Aber auch die Prävention habe Erfolg gehabt, heißt es seitens der Polizei. Die Weihnachtsmarktbesucher sind mittlerweile deutlich vorsichtiger geworden, passen noch mehr auf ihr Eigentum auf.

Dies ist bis zum Ende des Marktes am 23. Dezember weiterhin zu empfehlen. So rät die Polizei, selbst auf Taschen, die eng am Körper getragen werden, immer eine Hand zu legen. Außerdem sollte das Bargeld nicht zusammen mit Geldkarte und Ausweisen verstaut werden. Denn die meisten Langfinger sind vor allem auf Bares aus, alles andere fliegt häufig in den nächsten Papierkorb.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.12.2013
Frank Döring

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