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Lokales "Team Germany" will Titel verteidigen: Leipziger Tüftler starten bei Nasa Moonbuggy Race
Leipzig Lokales "Team Germany" will Titel verteidigen: Leipziger Tüftler starten bei Nasa Moonbuggy Race
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15:07 30.03.2011
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Leipzig

Das Rennen in Huntsville/Alabama wird jährlich veranstaltet von der US-Weltraumbehörde Nasa.

Mehr als 100 Teams aus aller Welt beteiligen sich daran. „Team Germany“, wie die Leipziger genannt werden, nimmt zum fünften Mal daran teil - und hat einen Titel zu verteidigen. 2010 gewannen sie das 1,2 Kilometer lange Rennen über eine Buckelpiste, die an die Mondoberfläche mit Kratern und Hügeln erinnern soll.

Leipzig. Ein Jahr lang haben sie an ihrem Mondfahrzeug („Moonbuggy“) geschraubt, an diesem Freitag (1. April) muss es sich in den USA bewähren. Dann startet eine Gruppe junger Leipziger Tüftler beim Nasa Moonbuggy Race. Das Rennen in Huntsville/Alabama wird jährlich veranstaltet von der US-Weltraumbehörde Nasa. „Team Germany“ nimmt zum fünften Mal daran teil - und hat einen Titel zu verteidigen.

Thommy Knabe (20) hat als Chefkonstrukteur maßgeblich am Leipziger Mondfahrzeug mitgewerkelt. Mit handwerklicher Tüftelei an der Werkbank habe das eher weniger zu tun, sagt der Maschinenbaustudent. Die Berechnungen für das zweisitzige Liegerad würden am Computer gemacht. „Ziemlich viele Fahrradteile zu verbinden - das ist die Kunst an der Sache. Und das ist besser am Computer zu machen.“ Die NASA mache den Konstrukteuren bestimmte Vorgaben. Viele Teile kämen von Sponsoren, einige seien aber auch eigene Entwicklungen. Auf ein 90-teiliges Differentialgetriebe in Faustgröße ist Knabe besonders stolz. Er sieht sogar einen „Platz für eine Markteinführung“.

Hinter den jungen Leipziger Mondautobastlern steht ein Verein, der sich International Space Education Institute nennt. Teamorganisatorin Yvonne Heckel sagt, der Verein wolle junge Leute für Raumfahrt und Ingenieurswissenschaften begeistern - so wie die Nasa mit dem Moonbuggy Race.

Im Schlepptau haben die Leipziger dieses Jahr auch noch ein russisches Team. Die Absolventen des Moskauer Luft- und Raumfahrtinstituts kooperieren mit den Leipzigern. Für die Russen, berichtet der 23 Jahre alte Jewgeni, sei 2011 ein besonderes Jahr: Am 12. April jährt sich der legendäre Flug Juri Gagarins zum 50. Mal - er war der erste Mensch im Weltall.

dpa

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