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Lokales Tier-Stars des Jahres: Heidi aus dem Zoo Leipzig ging und ein Nashorn-Baby kam
Leipzig Lokales Tier-Stars des Jahres: Heidi aus dem Zoo Leipzig ging und ein Nashorn-Baby kam
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15:02 30.12.2011
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Als die altersschwache Heidi dann Ende September ihre charakteristischen „Augen für immer geschlossen“ hat, wie der Zoo mitteilte, trauerte ihre große Fangemeinde. Doch auch wenn alle Welt auf Heidi schaute: Auch andere Tierlieblinge sorgten in Sachsen für Schlagzeilen - mal für lustige, mal für betrübliche.

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Abschied in Dresden von Elefantenbulle Thabo-Umasai

Dresden verabschiedete sich im August von seinem „Glücklichen Krieger“, dem Elefanten Thabo-Umasai. Der Bulle - der erste durch künstliche Befruchtung gezeugte Elefant in Deutschland - flog per Boeing 747 in die USA. Sein Weggang war nötig geworden, weil der Dresdner Zoo keine ausgewachsenen Elefantenbullen halten kann. Thabo-Umasai kam nach Pennsylvania in den Zoo von Pittsburgh.

Tigerdame "Girl" aus Halle bekam ein künstliches Hüftgelenk

Keine leichte Operation: Tigerdame Girl kann dank eines künstlichen Hüftgelenks wieder gut laufen. Quelle: dpa

Einen Gast aus Sachsen-Anhalt hatten Tiermediziner der Universität Leipzig im Januar auf dem OP-Tisch. Die an Arthrose leidenden Tigerdame Girl aus dem Zoo Halle bekam ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt. Nach Angaben der Universität war es weltweit das erste Mal, dass ein Tiger eine künstliche Hüfte bekam. Die OP glückte; Girl kehrte in den Zoo Halle zurück. Kein Happy-End gab es dagegen für ein namenloses Giraffen-Baby aus dem Erfurter Zoo. Das Tier, dem seine Mutter mit einem Tritt den Vorderlauf gebrochen hatte, wurde auch in Leipzig operiert, erholte sich aber nicht. Es musste eingeschläfert werden.

Nashornbaby erblickt im Zoo Leipzig das Licht der Welt

Nur kurz ins Licht der Öffentlichkeit schaffte es Anton aus Hoyerswerda. Der Nashornleguan lebt zwar schon seit sieben Jahren im Tropenhaus in der ostsächsischen Stadt - aber nur im Quarantänebereich. In Hoyerswerda fehlt das Geld für ein eigenes, angemessenes Domizil für Anton. An einem August-Wochenende tauschte er jedoch vorübergehend mit einer Python seine Wohnstatt und wurde zum ersten und vorläufig einzigen Mal gezeigt.

Im Leipziger Zoo ist ein Nashorn-Weibchen auf die Welt gekommen. Das Jungtier wiege 34 Kilogramm und sei etwa 45 Zentimeter groß, teilte der Zoo mit. Quelle: Zoo Leipzig

Dass es im Leipziger Zoo weit mehr als schielende Opossums zu sehen gibt, riefen unter anderem die Nashörner in Erinnerung. Im Dezember kam ein Nashorn-Baby zur Welt, nach Zoo-Angaben „immer etwas Besonderes“. Der kleine weibliche Dickhäuter könnte das Zeug zum neuen Zoo-Liebling haben, wenn er erst in den Außenanlagen zu sehen ist. Und noch eine gute Nachricht gibt es zum Jahresende aus dem Leipziger Zoo. Tierarzt Andreas Bernhard, der im Sommer beim Angriff eines Nashornbullens schwer verletzt wurde, befindet sich laut einer Sprecherin auf dem „besten Weg der Besserung“. 2012 werde er wieder im Zoo arbeiten können.

dpa

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