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Lokales Tigerdame Taiga verlässt den Zoo Leipzig
Leipzig Lokales Tigerdame Taiga verlässt den Zoo Leipzig
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09:31 07.01.2010
Die Sibirische Tiger-Dame Tiger läuft im Tierpark Hagenbeck in Hamburg durch den Schnee. Quelle: dpa
Leipzig/Chemnitz

Die zwölfjährige „Taiga“ wird zur Eingewöhnung vorerst allein ein Innengehege bewohnen.

Ihre Mitbewohner im Tierpark leiden derweil unter den niedrigen Temperaturen. Mit Ausnahme der sibirschen Tiger. „Die sind winterhart“, sagte Tobias Rietzsch vom Chemnitzer Tierpark. Auch Huftiere wie Hirsche, Zebras oder Wildesel trotzen der Kälte tagsüber ebenso wie Leoparden und Löwen, die das beheizte Liegebrett nutzen.

Anders die Primaten: Sie dürfen schon bei Temperaturen unter 15 Grad plus nicht mehr raus, sagte eine Sprecherin des Leipziger Tierparks. Dort ist der Winterdienst auch auf den Tieranlagen etwa für die Zebras im Einsatz. „Da wird von uns geschoben und gestreut wie für die Besucher auch“, sagte Tierpfleger Jens Hirmer.

„Für die Giraffen ist es zu gefährlich, da sie sich eine Erkältung oder Erfrierungen holen könnten“, erklärte Hirmer. Auch die Elefanten kommen nur kurz während der Stallsäuberung raus. „Sie haben empfindliche Ohren.“ Im Innenbereich werden derzeit auch die Zwergflamingos gehalten, da sie in den eisigen Becken einfrieren könnten und der Fuchs auf zugefrorenem Wasser leichtes Spiel habe. „Wir fangen deshalb auch Gänse und Enten ein, die sonst im Wasser übernachten.“ Auch im Chemnitzer Tierpark kommt der vierbeinige Räuber nicht ans Geflügel: Dort wird die Eisbildung einfach mittels Schlauch und Kompressor behindert.

dpa

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