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Lokales Toter im "Haus Auensee" ist vermutlich erstickt - weltweite Anteilnahme im Internet
Leipzig Lokales Toter im "Haus Auensee" ist vermutlich erstickt - weltweite Anteilnahme im Internet
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16:50 09.07.2011
Haus Auensee in Leipzig (Archiv) Quelle: LVZArchiv
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Leipzig

Obwohl das endgültige Ergebnis der Untersuchung erst in einigen Tagen vorliegen soll, schließen die Ermittler eine Straftat definitiv aus. „Es war ein tragischer Unglücksfall“, so Voigt.

Nachdem der Mann an der Tür des Veranstaltungshauses im Stadtteil Wahren abgewiesen worden war, habe er versucht, über das Dach in das Gebäude zurückzukommen. Warum ihm der Zutritt zum Konzertort verwehrt worden ist, sei noch nicht ganz geklärt. „Es gibt unterschiedliche Aussagen dazu“, sagte Voigt.

Es handelt sich bei dem Toten um einen seit vergangenen Montag vermissten Mann aus der sachsen-anhaltischen Stadt Rottleberode (Gemeinde Südharz). Laut Polizei gelangte der er über eine Feuerleiter oder den Blitzableiter auf das Dach des Gebäudes und schlussendlich in den Lüftungsschacht. „Als er gefunden wurde, hing sein Oberkörper kopfüber drin, die Beine waren noch draußen“, berichtete Voigt. Er sei hoffnungslos eingeklemmt gewesen zwischen zwei Stäben, „konnte weder vor noch zurück“.

Eine von vielen Meldungen auf einer Twitter-Fanseite der US-Band. Quelle: Screenshot

Nachdem der 30-Jährige aus Sachsen-Anhalt während des Konzerts in Leipzig verschwand, war in Fanforen der bekannten US-Band und über das soziale Netzwerk Facebook nach ihm gesucht worden. Einige Besucher des Konzertes wollten den Toten dabei beobachtet haben, wie er in einen Fanbus stieg und fahndeten deshalb nach dem Fahrzeug. Inzwischen hat sich die Meldung über seinen Tod in Leipzig ebenfalls über das Internet verbreitet und zu weltweiter Anteilnahme geführt.

joka / mape / mpu / ra / dpa

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