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Trauer im Leipziger Zoo: Kleine Amurleopardin ist tot

Wegen Unterversorgung Trauer im Leipziger Zoo: Kleine Amurleopardin ist tot

Traurige Nachricht aus dem Leipziger Zoo: Das vor gut einem Monat geborene Amurleoparden-Baby ist gestorben. Das Weibchen wurde nicht ausreichend von seiner Mutter versorgt.

Der kleine Amurleopard im Leipziger Zoo ist gestorben.

Quelle: Screenshot Youtube

Leipzig. Die kleine Amurleopardin im Leipziger Zoo ist tot. Wie der Tierpark am Dienstag mitteilte, starb das Jungtier bereits in der Vorwoche völlig überraschend. Die unerfahrene Mutter Mia habe ihr Baby nicht ausreichend versorgt, ergab inzwischen eine pathologische Untersuchung.

Zoochef Jörg Junhold zeigte sich tief betroffen. „Der Tod des Jungtieres ist für uns alle eine Enttäuschung. Mia hat sich zunächst intensiv um ihr erstes Junges gekümmert. Aber es ist nicht selten, dass der erste Wurf aufgrund der fehlenden Aufzuchterfahrung bei Erstgebärenden nicht überlebt“, so Junhold in einer Mitteilung.

Das Baby war am 11. Juli im Leopardental zur Welt gekommen. Mutter Mia hatte seitdem liebevoll mit ihrem Nachwuchs gespielt, wie Videos einer Nachtsicht-Kamera aus der sogenannten Wurfbox im rückwärtigen Bereich der Leopardenanlage zeigten. Auch in der Fernsehserie "Elefant, Tiger & Co." avancierte der Nachwuchs bereits zu einem kleinen Star. Für Besucher waren die Mutter und ihre Tochter bislang noch nicht zu sehen gewesen.

Pfleger hatten noch keinen Kontakt

Es habe von außen keine Anzeichen dafür gegeben, dass es der kleinen Amurleopardin schlecht ging, sagte Zoosprecherin Maria Saegebarth auf Nachfrage von LVZ.de. "Wir haben die Mutter und das Jungtier in Ruhe gelassen und in die Aufzucht nicht eingegriffen. Sie hat sich auch liebevoll gekümmert, daher gab es dafür keine Notwendigkeit." Erst bei dem ersten geplanten Imftermin in den kommenden beiden Wochen hätten sich Pfleger der noch namenlosen Leopardin nähern sollen. Doch dazu kam es nicht mehr.

Es war der erste Nachwuchs bei den Amurleoparden im Leipziger Zoo seit sechs Jahren. "Für den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Tierart ist dieser Verlust ein Rückschlag“, so Junhold.

nöß

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