Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Lokales Tretmobil-Teams aus Leipzig fahren Preise bei der Nasa-Rover-Challenge in den USA ein
Leipzig Lokales Tretmobil-Teams aus Leipzig fahren Preise bei der Nasa-Rover-Challenge in den USA ein
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:59 13.04.2014
Abstrampeln im Doppelsitzer: Das Team Germany vom Leipziger Raumfahrt-Bildungsinstitut bei der Nasa-Rover-Wettfahrt in Huntsville. Quelle: Ralf Heckel
Huntsville/Leipzig

Seit 2007 starten sie mit ihren doppelsitzigen Hightech-Gefährten bei dem Wettbewerb, der bis zum letzten Jahr Moonbuggy-Race hieß und nun als Nasa-Rover-Challenge mit neuen Modalitäten ausgetragen wird. So dürfen die Räder der Fahrzeuge nicht mehr luftbereift sein und der zu überwindende Hindernis-Parcours hat durch größere Gesteinsbrocken und tiefere Sandgruben einen noch höheren Schwierigkeitsgrad bekommen.

Nachdem die Isei-Besatzungen schon in der Vergangenheit regelmäßig Preise abgeräumt hatten, konnten sie am Wochenende der internationalen Konkurrenz die Rücklichter zeigen. "In der Mannschaftswertung waren wir am schnellsten unterwegs", mailte Vereinschef Ralf Heckel gestern an die LVZ. Für diese Spitzenleistung gab es einem Award, der mit 1000 Dollar dotiert und nach dem einstigen Nasa-Manager Jesco von Puttkamer benannt ist. Der gebürtige Leipziger verstarb 2012 in den USA, auf Initiative des Institutes war am Haus in der Salomonstraße 26 b, wo er seine Kindheit verbrachte, im letzten Jahr eine Gedenktafel angebracht worden.

In der sogenannten Highschool-Kategorie konnten die Isei-Rennfahrer bei der Rover-Challenge den dritten Platz holen. "Damit sind wir gleich doppelt in der Erfolgsspur gewesen", heißt es in Heckels Botschaft aus Huntsville, in der er auch die Dramatik des Geschehens auf der rund 1,5 Kilometer langen Strecke schildert. Zweimal musste sie von jeder der rund 100 beteiligten Mannschaften bewältigt werden. "So viele Blechschäden wie diesmal gab es aufgrund der verschärften Pistenbedingungen noch nie", so Heckel. "Gebrochene Achsen, verbogenen Rahmen, fliegende Ketten - für viele gab es eine harte Landung als Bruchpiloten."

Bei den Isei-Mobilen hielt sich der Schaden in Grenzen, sie verloren im ersten Durchgang nur die Schutzbleche. Am zweiten Renntag hatte Team "Germany" dann mit etwas aus der Form geratenen Rädern zu kämpfen. Hitze und extreme Belastungen strapazierten die Fahrwerkskonstruktion, bremsten so das mit den Leipzigern Tobias Meier und Mathilda Drews besetzte Gefährt leicht aus.

In den Tagen vor dem Wettkampf hatten die Isei-Tüftler ihre zwei Tretmaschinen vor Ort montiert. Jede besteht aus fast 2000 Einzelteilen, von denen einige nicht in Huntsville angekommen waren. Heckel: "Wir mussten schweißtreibend improvisieren, die fehlenden Komponenten - so gut es eben ging - nachbauen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 14.04.2014

Mario Beck

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Gesprengt oder abgerissen: Politisch-ideologisch motiviert wurden zu DDR-Zeiten viele Gotteshäuser dem Erdboden gleichgemacht und damit prägende Bauten aus den Stadtbildern entfernt.

13.04.2014

Die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Connewitz ist nach Angaben des sächsischen Innenministeriums zunehmend beeinträchtigt. Dies sei auch der Grund für die Einrichtung des Polizeipostens in dem Stadtteil gewesen, geht aus der Antwort von Innenminister Markus Ulbig (CDU) auf eine Kleine Anfrage der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz (Linke) hervor.

13.04.2014

[gallery:500-3463184437001-LVZ] Leipzig. So sehen Sieger aus: Benedikt Heil ging beim 38. Leipzig Marathon als erster durchs Ziel. Er absolvierte die Distanz von 42 Kilometern in einer Zeit von 2:32:47. Heil kommt von der LG OVAG Friedberg-Fauerbach (Hessen).

13.04.2014