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Lokales Turnhalle am Heisenberg-Gymnasium eröffnet - quaderförmiger Bau als Hingucker
Leipzig Lokales Turnhalle am Heisenberg-Gymnasium eröffnet - quaderförmiger Bau als Hingucker
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22:44 31.03.2010
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Selbst Thomas Rechentin, Abteilungsleiter im Dresdner Kultusministerium, fand sein Ziel auch ohne GPS. Er staunte erst recht über das ungewöhnliche Innenleben. "Ich bin für Sportbauten im Freistaat zuständig und habe schon viele Hallen gesehen. Aber zwei Turnhallen übereinander zu stapeln, das ist auch für mich neu. Und sehr beeindruckend", lobte er. Die Idee, auf diese Weise das Platzproblem am Heisenberg-Gymnasium zu lösen, kam vom Leipziger Architekturbüro RKW. Die Mannschaft um Niederlassungsleiter Norbert Hippler hatte schon vor Jahren einen entsprechenden Gestaltungswettbewerb gewonnen. Tetris hieß der Arbeitstitel für den Entwurf. Soll heißen: Genau wie bei dem bekannten Computerspiel wurden Quadrate zu verschiedenen Figurenblöcken zusammengesetzt - und dann mit ihnen gespielt.

Am Mittwoch ist die neue Turnhalle am Werner-Heisenberg-Gymnasium offiziell eröffnet worden. Tetris hieß der Arbeitstitel für den Entwurf. Soll heißen: Genau wie bei dem bekannten Computerspiel wurden Quadrate zu verschiedenen Figurenblöcken zusammengesetzt. "Zwei massive Steine tragen einen leichten dritten", erklärte Norbert Hippler vom Leipziger Architekturbüro RKW.
"Zwei massive Steine tragen einen leichten dritten", erklärte Hippler. Die massiven Steine im Erdgeschoss sind dabei eine Schülerspeisung mit 90 Plätzen und eine Ein-Feld-Sporthalle für die 39. Grundschule. Oben drüber liegt die große Zwei-Feld-Sporthalle für die Eleven des Gymnasiums - durch die bislang größte Fassade in Leipzig aus transparentem Polykarbonat wirkt dieser gewaltige Quader luftig und leicht. Die Trainingsflächen erhalten dennoch jede Menge Tageslicht. Der massive Sockel ist farblich an den 125 Jahre alten Backstein des Gymnasiums angepasst.

Dessen Schulleiter Ulrich Stein verwies auf die lange Leidenszeit in Sachen Sportunterricht. Seit 1976 die alte Holzhalle am Straßenbahnhof Möckern abgerissen wurde, musste die Leibesübungen in verschiedenen Provisorien erfolgen: zum Teil schlecht beheizt. "Jetzt ist nur noch unser 18. Abiturjahrgang etwas traurig, denn er hat heute den letzten Unterrichtstag vor dem Beginn der Prüfungszeit", so Stein. Um die Zwölftklässler zu trösten, fand zur Einweihung ein großes Volleyballturnier statt. Renate Morgenstern, Chefin der 39. Grundschule, betonte, dass die beiden Schulen schon bisher tolle sportliche Leistungen errungen haben. "Eigentlich müssten wir den anderen Schulen sagen: Nehmt euch in acht! Jetzt werden wir noch besser."

Jens Rometsch

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