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Lokales Überquellende Mülleimer: Leipzig stellt größere Behälter im Lene-Voigt-Park auf
Leipzig Lokales Überquellende Mülleimer: Leipzig stellt größere Behälter im Lene-Voigt-Park auf
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18:13 22.08.2016
Die Stadtreinigung installierte neue, größere Papierkörbe im Leipziger Lene-Voigt-Park. Die Maßnahme ist Teil des Papierkorbkonzepts der Stadt.  Quelle: Dirk Knofe
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Leipzig

 Nach dem Auftakt für die Initiative „Unser Park“ startet Leipzig jetzt die nächste Offensive für mehr Sauberkeit auf öffentlichen Grünflächen. Der Reudnitzer Lene-Voigt-Park bekam 22 neue, größere Mülleimer. 24.000 Euro investiert die Stadt damit in das Gesamtbild des beliebten Stadtteilparks. Das sei die erste größere Investition aus dem neuen Papierkorbkonzept der Kommune, teilte die Stadtreinigung am Montag mit.

Ärgerlich: Zur offiziellen Freigabe am Montag war ein Großteil der neuen Mülleimer bereits mit Graffiti und Aufklebern versehen worden. Rüdiger Dittmar, Leiter des Amts für Stadtgrün und Gewässer, zeigte sich enttäuscht: "Neue Anschaffungen sollten respektiert werden", sagte er.

Sieben Spielplätze, ein Kletterfelsen, seit 2016 ein Grillplatz und viel Grün – der Lene-Voigt-Park bietet viele Möglichkeiten für die Freizeit und werde von allen Altersgruppen und auch Gästen der Stadt stark genutzt, so die Stadtreinigung. Damit der Müll nicht mehr aus den bisherigen 31 Behältern mit nur 30 Litern Fassungsvermögen quillt, hat die Stadtreinigung nun 15 Abfalleimer mit 70 Litern Kapazität und weitere sieben mit 50 Litern aufgestellt. Am Bolzplatz bleiben die drei kleineren, fest installierten Behälter bestehen. „So erhöht sich das Gesamtfassungsvermögen um 470 Liter auf insgesamt 1.490 Liter“, so Ordnungsbürgermeister Heiko Rosenthal (Die Linke) in einer Mitteilung. Die Kapazität steigt damit fast um die Hälfte des Volumens. Die modernen Mülleimer aus grauem Stahlblech werden zweimal pro Woche geleert.

Gleichzeitig sollen weniger Behälter das Gesamtbild des Parks verbessern. Damit die Mülleimer dort stehen, wo sie gebraucht werden, habe die Stadtreinigung die bisherige Nutzung der Papierkörbe analysiert und sich dann für Standorte entschieden, so Elke Franz, stellvertretende Betriebsleiterin der Stadtreinigung.

Mehr Einwohner – mehr Müll

Immer mehr Einwohner und Touristen, eine viel genutzte Infrastruktur mit Citytunnel-System und stark genutzte Parks – das sorgte in den vergangenen Jahren oft für überquellende Papierkörbe in Leipzig. Schon 2014 entsorgte die Stadtreinigung aus diesen Behältern rund 600 Tonnen Abfall. Zu wenig Behälter, Mitarbeiter und zu wenig Geld für die zu stemmenden Aufgaben – so schilderte der kommunale Eigenbetrieb den Stadträten die Ausgangslage.

Im Sommer 2015 hatte der Stadtrat ein Papierkorbkonzept verabschiedet. Seitdem kümmert sich eine Projektgruppe mit beteiligten Ämtern, Verkehrsbetrieben und der Stadtreinigung um die bedarfsgerechte Aufstellung, eine einheitlichere Gestaltung und die Logistik der Leerung. Für neue Sammelfahrzeuge, mehr Personal sowie neue Behälter sind in der Gebührenkalkulation laut Beschluss 255.000 Euro für das Jahr 2016 vorgesehen. Als nächstes Projekt soll die Abfallbehälter-Situation im Rabet verbessert werden, teilte die Stadtreinigung auf Anfrage mit.

Von Evelyn ter Vehn / nt

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